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Personen: 5./6. Mai 2018

Zur Reihe „Literatur und Debatte“ lädt das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst Cottbus am Dienstag, 8. Mai, 19 Uhr, ins Dieselkraftwerk ein. Gast ist Gunter Schoß, der in nahezu 50 Kino- und Fernsehfilmen spielte. Für den Mitteldeutschen Rundfunk moderierte er „Geschichte Mitteldeutschlands“. Er liest Texte aus Franz Fühmanns Buch „Marsyas – Mythos und Traum“ zu griechischen Sagen.
Er hatte es fast zum Cottbuser Original geschafft – Martin Richter, der Texte lernend durch die Pappelalle zog, seinen Basset Hound hinter sich, den Kopf mit den deklamierenden Lippen tief gesenkt. Der Schauspieler ist jetzt gestorben. 31 Jahre spielte er am hiesigen Theater. Unvergessen ist sein knorriger Friedrich II. in „Die Preußen kommen“ (1984) von Klaus Hammel, Regie Annette Klare – eine von über 120 Rollen.
Kommenden Donnerstag, 10. Ma, 14.30 Uhr, findet im Foyer der Kammerbühne des Staatstheaters (Wernerstr. 60) eine Feierstunde zum Gedenken an Hans-Joachim Schröpfer statt, der am 21. März im Alter von 84 Jahren gestorben ist. Er gehörte zu den bekanntesten und vielseitigsten Künstlern der Region. In 50 Bühnenjahren gestaltete er weit mehr als 200 Rollen in Oper, Operette, Musical und Schauspiel. Von 1966 bis 1999 war der Opernsänger und Entertainer am Cottbuser Theater engagiert und war später noch in Gastrollen zu sehen. Singend und moderierend war er auch als Cottbuser Postkutscher unterwegs. Theaterfreunde sind zur Feierstunde herzlich willkommen.
Wie nah am Bürger kann „bürgernahe Politik“ sein, ohne Präsenz vor Ort? Das fragt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze. Die Abgeordneten der AfD, die im September in den Deutschen Bundestag einzogen, haben seiner Kenntnis nach keine Wahlkreisbüros in Brandenburg . Schulze: „Wir Bundestagsabgeordneten erhalten monatlich steuerfrei 4339,97 Euro. Davon müssen alle Kosten bestritten werden, die zur Ausübung des Mandats anfallen: Wahlkreisbetreuung, Büromaterialien und natürlich die Büros.“ Es gibt dazu keine Verpflichtung,aber Schulze betreibt Wahlkreisbüros in Cottbus, Forst und Spremberg sowie eine Außenstelle in Guben. „Wie“, fragt er, „geht bürgernahe Politik ohne Bürger-Anlaufstelle? Wofür wird das Geld anstelle dessen eingesetzt?“
Neuer Chefarzt die Frauenklinik am CTK ist Dr. med. Jörg Schreier. Der 51-Jährige studierte an der Humboldt-Uni Berlin und arbeitete zuletzt am Helios Klinikum Bad Saarow. Die 2. Medizinische Klinik für Hämatologie/Onkologie und Nephrologie/Diabetologie steht neu unter Leitung von PD Dr. med. Martin Schmidt-Hieber. Der 45-jährige Facharzt für Innere Medizin und Facharzt für Hämatologie und Onkologie war bisher am Helios Klinikum Berlin-Buch tätig.

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