Fritz Handrow hat über 25 Dienstjahre als Kolkwitzer Bürgermeister hinter sich. Der beliebte Lokalpolitiker wirbt dafür, die kommunale Selbstverwaltung zu stärken. Wenig attraktiv sei das Engagement aus finanzieller Sicht. So hat er errechnet, dass sein künftiger Nachfolger an der Rathausspitze in etwa genauso viel verdient, wie die Leiterin eines Hortes mit 200 Kindern. Dabei gibt Fritz Handrow zu bedenken, dass ein Bürgermeister nicht nur acht Stunden täglich, sondern oft bis in die späten Abendstunden und an Wochenenden arbeitet.
Der Werbener Bürgermeister Joachim Dieke freut sich für die örtliche Kita Pusteblume. Am Dienstag wird die Kita als „Haus der kleinen Forscher“ im Netzwerk Spree-Neiße zertifiziert. Die Hortkinder haben ihren Heimatort erkundet und die Werbener Kirche originalgetreu nachgebaut.
Zu Pfingsten werden wieder Tausende zum Bismarckturm in Burg pilgern, um die „Spreewälder SagenNacht“zu erleben.
Das Vorprogramm zu diesem Spektakel wird dieses Jahr von der KulturAkademie Niederlausitz organisiert. Unter der Leitung des Cottbuser Regisseurs und Choreografen Michael Apel werden etwa 50 Mitwirkende das Publikum in die wendische Sagenwelt entführen. Dafür sucht die KULa noch mutige Darsteller, die gern mitwirken möchten. Interessenten melden sich unter der Mailadresse kontakt@kula.online oder unter der Handy-Telefonnummer 0177/ 5939451.
Betriebsräte, die sich im Kreis Spree-Neiße mit einem besonderen Projekt für die Interessen der Beschäftigten einsetzen, können sich bis zum 30. April unter: www.betriebsraetepreis. de für den Deutschen Betriebsräte-Preis 2016 bewerben. Die Bezirkschefin der IG BAU Südbrandenburg, Regina Grüneberg, spricht von einer unverzichtbaren Arbeit der Betriebsräte.
Zur Fachkräftesicherung in der Lausitz haben Michael von Bronk, Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsinitiative Lausitz, der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Cottbus, Heinz-Wilhelm Müller sowie der Geschäftsfüherer der Agentur für Arbeit in Bautzen, Thomas Berndt ihre gemeinsame Kooperationsvereinbarung aus dem Jahr 2013 erneuert. Michael von Bronk betont, dass von dieser Kooperation vor allem kleinere Betriebe profitieren, denen die Ressourcen zur strategischen Personalplanung und -qualifizierung fehlen.
Nach 25 Jahren Straßenverkehrsamt Oberspreewald Lausitz am Standort in der Calauer Straße der Freundschaft geht der Landkreis OSL ab dem kommenden Jahr neue Wege. Die Abgeordneten des Kreistages stimmten in ihrer jüngsten Sitzung für einen Umzug der Behörde in die Niederlassung der Sparkasse Niederlausitz im Stadtzentrum von Calau. Landrat Siegurd Heinze zeigt sich erfreut über die Entscheidung für einen Neuanfang in dem Objekt in der Cottbuser Straße. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Niederlausitz, Lothar Piotrowski, unterzeichnete er in der vergangenen Woche einen Mietvertrag über zehn Jahre.
