
Der Lausitzer Sänger Alexander Knappe (40) aus Cottbus ist frischgebackener Vater einer Tochter. Ehefrau Henriette brachte die kleine Leni am Montagvormittag, 22. Dezember, zur Welt. Auch die Mutter ist wohlauf, bestätigt der überglückliche Alexander Knappe.
Ein Millionenpublikum liebte und schätzte diesen ironischen, fatalistischen Commissario Brunetti des Schauspielers Uwe Kockisch. Zwei Tage vor Heiligabend ist er mit 81 Jahren in Madrid gestorben. Ende dieses Monats wäre der in Cottbus geborene Künstler 82 geworden. Mit Cottbus blieb er lange eng verbunden, weil seine Mutter hier lebte. Kockisch lernte im Bergbau, wollte sich kurz nach dem Mauerbau mit Freunden in den Westen absetzen und landete für Monate im Cottbuser Knast. Danach stellte ihn das Stadttheater als Pförtner und Statist ein. Nach einem Studium an der Berliner Schauspielschule „Ernst Busch“ kam er 1967 in Cottbus ins erste Engagement und geriet in die Hände des im Jahr seines Fluchtversuchs aus dem Westen in die Stadt gekommenen Regisseurs Rolf Winkelgrund, später einer der bedeutendsten Schauspielregisseure des deutschsprachigen Theaters. Winkelgrund besetzte Kockisch in der Raffzahn-Satire „Volpone“ des englischen Dramatikers Ben Jonson und später immer wieder prominent im Berliner Maxim-Gorki-Theater. Schon ab 1972 spielte Uwe Kockisch in Fernseh- und Filmrollen, drunter in den bekannten Krimi-Reihen „Polizeiruf 110“, „Tatort“ sowie „Zappek“ und eben zuletzt in 22 Folgen von „Donna Leon“. Kockischs Laufbahn verlief über die Wende hinweg ohne Brüche.
Am Samstag, 31.01.2026, kommt um 19.30 Uhr Ex-City-Geiger Georgi „Joro“ Gogow in die Theaternative C in Cottbus. Bei der Veranstaltung „Am Fenster“ trifft er auf Musikjournalist Wolfgang Martin. Im Jahr 1974 stieg Gogow bei City ein und ersetzte Ingo Döring am E-Bass. Nebenbei griff er aber auch zur Violine, um das folkloristische Element in der Musik von City stärker zu betonen. Einen prinzipiellen Einsatz der Rockgeige, etwa um Modetrends gerecht zu werden, lehnte Gogow ab. Die Beherrschung dieses Instrumentes stellte er unter anderem in den Soli des Erfolgstitels Am Fenster unter Beweis. Sie brachte ihm außerdem den Beinamen Teufelsgeiger ein. Gogow und Hans die Geige galten als die besten Rockgeiger der DDR.
Der Imkerverein Cottbus erhält 3.000 Euro für das Lernprojekt „Die Honigbiene und ihre wilden Schwestern zum Anfassen“ aus Lottomitteln. Bildungsminister Steffen Freiberg dazu: „Wir wollen bei Schülerinnen und Schülern in Brandenburg Begeisterung für Naturwissenschaften wecken, wachhalten und vertiefen. Deshalb unterstützt das MBJS gezielt Vorhaben zur Stärkung zentraler Bildungskompetenzen.“ Mit dem Lehrbienenstand im Cottbuser Tierpark vermittelt der Imkerverein Cottbus vor allem Kindern und Jugendlichen die Bedeutung der Honig- und Wildbienen für Natur und Landwirtschaft.
Der Cottbuser Künstler Günther Rechn wurde bei einem Verkehrsunfall in Cottbus am 17.12. schwer verletzt und befindet sich in einem kritischem Zustand. Rechn war mit seinem Hund unterwegs, als es zu dem Zusammenstoß mit einem Auto kam.
