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Erste Tele-Visite im Naëmi Wilke Stift erfolgreich

Digitale Narkose-Aufklärung bald täglich möglich.

Patient Wolfgang Weider im Gespräch mit Anästhesistin Dr. Niang. Pflegefachkraft Schwester Laura könnte bei der Anwendung des Programms helfen, was in diesem Fall aber nicht notwendig ist. „Das Programm ist sehr anwenderfreundlich“, stellt der Patient fest. Foto: DNWG/rka

Guben (MB). Im Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke wurde erstmals eine telemedizinische Anästhesie-Visite durchgeführt. Patient Wolfgang Weider war der Erste, der das neue Angebot nutzte und zeigte sich zufrieden. Das Gespräch mit der Anästhesistin fand per Video statt, die Unterlagen waren digital vorbereitet – der Ablauf fast wie bei einem normalen Arztbesuch.Chefarzt Dr. Rutker Stelle, verantwortlich für den Bereich Telemedizin, sieht in dem neuen Format viele Chancen: „Entfernungen spielen keine Rolle mehr – entscheidend ist die Expertise.“

Besonders wichtig sei auch, dass die Tele-Visite flexible Arbeitsmodelle für Fachkräfte ermögliche und in Urlaubszeiten Engpässe abfedern könne. In Zukunft könnten Patienten von zuhause aus an der Visite teilnehmen. Wer technische Unterstützung braucht, wird vor Ort begleitet. Die Umsetzung erfolgt mit Unterstützung der Firma Docs in Cloud. Nach dem gelungenen Start ist geplant, die Tele-Visite zunächst zweimal pro Woche, später sogar täglich anzubieten.

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