Tipps fürs Auto rund um die kalte Jahreszeit:
Region (MB). Es wird frostig und höchste Zeit, das Auto für den Winter zu rüsten. Größtes Sorgenkind ist jetzt die Batterie, denn die wird durch Licht, Scheibenwischer, heizbare Heckscheibe und Sitzheizung besonders gefordert. Ältere Stromspeicher versagen ohne Vorwarnung ihren Dienst. Batterien, die älter als vier Jahre sind, ist kaum noch zu trauen. Konsultieren Sie in dieser und anderen mobilen Fragen immer Ihr Autohaus oder die Freie Werkstatt Ihres Vertrauens.
Auch auf die Lichtanlage muss in der dunklen Jahreszeit Verlass sein. Einstellung und Funktion sollten unbedingt in einer Fachwerkstatt kontrolliert werden – im Interesse eigener Sicherheit.
Für einen klaren Durchblick empfiehlt es sich, marode Wischerblätter gegen neue zu tauschen und die Scheiben innen gründlich vom Sommerschmutz zu befreien. Das sorgt für ungetrübte Sicht und mindert die Beschlagneigung.
Um Motorschäden zu vermeiden, sollte der Frostschutz im Kühlsystem geprüft und in die Scheibenwischanlage frostsicheres Reinigungsmittel gefüllt
werden.
Für Winterreifen gilt die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Auch auf das Reifenalter kommt es an: Winterreifen (wie auch Ganzjahresreifen) büßen bereits ab etwa sechs Jahren einen Teil ihrer hilfreichen Geschmeidigkeit ein. Älter als acht Jahre sollten sie keinesfalls sein.
Auf jeden Fall sollten jetzt Eiskratzer, Handschuhe und eine Abdeckfolie für die Windschutzscheibe im Auto liegen. Auf längeren Fahrten sollten zusätzlich eine warme Decke und warme Getränke nicht fehlen. Spezielle Gummipflegemittel schützen die Dichtungen der Türen vor dem Festfrieren.
