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Forst: Analyse für schnelles Internet beginnt

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Förderbescheide vomBundesverkehrsministerium zum Breitbandausbau in der Region nahmen am Dienstag die kommunalen Vertreter der Kommunen aus dem Spree-Neiße-Kreis entgegen. Bevor investiert werden kann, sollen mit dem Geld Beraterleistungen in Anspruch genommen werden Foto: Michael Heger

Flächendeckend glücklich: Region nimmt Fördermittel in Anspruch / Forst sucht Schwachstellen

Forst (mk). Der Worte sind genug gewechselt. So könnte die Losung der Stunde zum Thema Breitbandausbau derzeit lauten. Vor allem Unternehmer und Investoren leiden unter dem zu langsamen Internet in der Regiion. Mit Fördermitteln vom Bund soll nun ein wichtiger Schritt zum schnellen und vor allem flächendeckend schnellen Internet gegangen werden. Denn genau in dieser Fläche lag bislang das Problem. So galt es bislang für viele Anbieter als unwirtschaftlich, in jedes noch so kleine Dorf Glasfaser zu verlegen.
Im Ergebnis entstand ein Versorgungs-Flickenteppich, deren Löcher nun durch die Kommunen vor Ort ermittelt werden können. Denn auch diese Suche kostet Geld.
Im Vorfeld der Durchführung von investiven Maßnahmen fördert der Bund Beraterleistungen bis zu 50.000 Euro zu einhundert Prozent. Diese Förderung wurde von der Stadt Forst nun beantragt.
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie soll so der Ist-Zustand im gesamten Stadtgebiet detailliert erfasst und darauf aufbauend Lösungswege hin zu  flächendeckenden und leistungsfähigen Breitbandnetzen aufgezeigt werden. Das Bundesverkehrsministerium stellt bis zum Jahr 2018 insgesamt 2,7 Milliarden Euro für den Ausbau von schnellem Internet im gesamten Bundesgebiet zur Verfügung.
Damit könnte der Ausbau von schnellem Internet auch in Forst einen zusätzlichen Schub bekommen. Hierzu erklärt der Forster Bürgermeister Philipp Wesemann: „Für uns ist es wichtig, dass wir zu einer belastbaren Schwachstellenanalyse kommen und damit eine Grundlage erhalten, was im gesamten Stadtgebiet, insbesondere aber in den Ortsteilen, noch zu tun ist.“

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