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Byhleguhre: Rico Noack will es beim Superkokot allen zeigen

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Rico Noack gewann 2015 den Superkokot in Sielow. Jetzt will der Byhleguhrer den Titel verteidigen Foto: Domowina

Nächsten Sonnabend wird zum Superkokot nach Byhleguhre eingeladen

Byhleguhre (trz). Am Sonnabend, 24. September, ist es wieder soweit: Zum 17. Mal wird der Superkokot ausgetragen. Diesmal soll auf dem Byhleguhrer Festplatz am östlichen Ende der Dorfstraße der Beste der besten Hahnrupfer der Niederlausitz ermittelt werden, informiert Markus Koinzer, Mitorganisator vom sorbischen Dachverband Domowina.
Um 13.50 Uhr beginnt der Einmarsch der Reiter, zehn Minuten später startet das Programm mit der Vorstellung der Reiter. „Wir erwarten 17 bis 20 Teilnehmer“, kündigt Koinzer an.
Als Lokalmatador fungiert indes Rico Noack. Er hatte bereits im vergangenen Jahr den Superkokot gewonnen und wird alles versuchen, um seinen Titel zu verteidigen. Dieses Kunststück gelang zuletzt dem Sielower Tobias Schönemann. Pikant: Schönemann ist auch dieses Jahr in Byhleguhre dabei. Übrigens: Die Startreihenfolge wird ausgelost. Daher ist schon vor dem eigentlichen Wettkampf ein wenig Glück vonnöten.
Die Ehrung der Gewinner erfolgt abends im Festzelt. Wichtigster Gewinn kein Sachpreis, sondern die Ehre. Dennoch gibt es für den Gewinner und den Zweit- sowie Drittplatzierten Kränze für Pferd und Reiter. Der Erstplatzierte bekommt darüber hinuas einen anspruchsvollen Pokal und eine edle Schärpe.
Abends spitl im Festzelt die Musikgruppe „Electra 68“ zum Tanz auf. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Für Kaffee und Kuchen sorgen die heimischen Frauen. Die Einnahmen sollen, so Markus Koinzer, der Gastwirtfamilie vom Byhleguhrer „Kastanienhof“ gespendet werden. Das Lokal war vor Kurzem abgebrannt.

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