Auf sechs Themenforen debattieren am 04.07. Experten in Cottbus zum Strukturwandel:
Region (mk). Die Zukunft der Braunkohle und der Strukturwandel in der Lausitz steht im Mittelpunkt des regionalen, evangelischen Kirchentages am Samstag, 04.07. in Cottbus. Dazu werden mehr als 1 500 Teilnehmer auf mehr als 50 Veranstaltungen erwartet.
In der Turnhalle (Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 8) diskutieren von 13 bis 14 Uhr Bischof Dr. Markus Dröge, Wirtschaftsminister Albrecht Gerber, Prof. Dr. Christian Hirschhausen (Wirtschaft- und Industriepolitik, TU Berlin), die Landtagsabgeordnete Heide Schinowsky sowie der Vattenfall-Gesamtbetriebsrat Rüdiger Siebers über Ideen für die Braunkohleregion nach dem Auslaufen der Braunkohleverstromung. Das sanierte E-Werk (Am Spree-Ufer 1) ist Veranstaltungsort von 13 bis 14 Uhr zum Thema Ideen für die Dörfer und Städte. Landrat Harald Altekrüger, die Cottbuser Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe, die einstige Landtagsabgeordnete Barbara Hackenschmidt sowie der Reichenbacher Bürgermeister Andreas Böer diskutieren hier über notwendige Infrastruktur und bürgerschaftliches Engagement. Um Ideen für die Nachbarschaft von Polen und Deutschen geht es von 13 bis 15.30 Uhr im Konservatorium. Ministerpräsident Dietmar Woidke hält hier um 14.15 Uhr ein Grußwort. Die Handwerkskammer Cottbus wird zu Chancen und Herausforderungen beim Arbeiten in der Grenzregion berichten. Ein Blick in die landschaftliche Zukunft wird unter dem Thema „Ideen für unseren Garten Eden in der Lausitz“ bei der Industrie-und Handelskammer (Goethestraße 1A) von 13 bis 15.30 Uhr gewagt. Vom Seenland über den Spreewald bis zum Cottbuser Ostsee werden Visionen etwa zu Arbeitsplatz-Möglichkeiten skizziert. Wie das Zusammenleben mit Flüchtlingen gestaltet werden kann, ist Thema in der Aula der Erich-Kästner-Grundschule ab 13 Uhr. Hier diskutieren Bischof Wolfgang Ipolt aus der katholischen Diäzese Görlitz, Pfarrer Jörg Michel aus Hoyerswerda, die Direktorin des Diakonischen Werkes Pfarrerin Barbara Eschen, der Leiter der zentralen Aufnahmestelle in Eisenhüttenstadt Frank Nürnberger und die BTU-Wissenschaftlerin Abimwni Cheo.
