Stadt und Landkreis, Kassenärztlichen Vereinigung, Sparkasse, MUL sowie Ärzte gemeinsam.
Cottbus (MB). Mit einem breit angelegten Förderpaket will die Stadt Cottbus ansiedlungswillige sowie bereits niedergelassene Ärzte unterstützen und für die Stadt begeistern. Oberbürgermeister Tobias Schick hat dazu mehrere Abstimmungen mit Partnern initiiert, die sich nunmehr auf erste Ansätze der Hilfe für die ambulante Versorgung verständigt haben.
Oberbürgermeister Tobias Schick: „Wir alle kennen die Situation in den Praxen und beispielsweise die leidige Terminsuche. Wir wollen Ärztinnen und Ärzte in die Niederlassung begleiten und ältere Mediziner ermutigen, gegebenenfalls unter dem Dach einer Kollegin oder eines Kollegen weiterzumachen. Denn fast die Hälfte aller Hausärzte in Cottbus/Chóśebuz sind 60 Jahre und älter.“
Städtischerseits ist daher eine Vereinbarung geplant, um über die Entwicklungsgesellschaft Cottbus GmbH (EGC) die gezielte Unterstützung anbieten zu können.
Diese Vereinbarung soll die Förderrichtlinien der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg ergänzen. Gleichzeitig hat die KVBB die Stadt Cottbus als Förderregion in der hausärztlichen Versorgung klassifiziert.
Die Sparkasse Spree-Neiße hat die Kampagne von Anfang an als aktiver Partner begleitet und ihr Portfolio um ein neues „Rundumpaket für Ärzte und Heilberufe“ erweitert. „Wir sind der Arzt fürs Portemonnaie“, betont Ralf Braun, Vorstandsmitglied der Sparkasse Spree-Neiße. „Unsere persönlichen Ansprechpartner beraten zu allen möglichen Leistungen – von der passenden Immobilie über die Praxisfinanzierung bis hin zum gesamten Zahlungsverkehr und den passenden Versicherungen.“
Die im Aufbau befindliche Medizinische Universität Lausitz Carl Thiem wird im kommenden Jahr die ersten Studenten begrüßen. Sie will in der Modellregion Gesundheit Lausitz spezielle und dringend benötigte Weiterbildungsangebote für Ärzte unterbreiten sowie u.a. neue Versorgungsangebote aufbauen. Die KVBB unterstützt die Medizin-Universität und die Wirtschaftsregion Lausitz im Werben um junge Mediziner für die Region.
Weitere Beiträge aus Cottbus und Umgebung finden Sie hier!
