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Cottbuser Ostsee: Zeichen ja, aber bitte keine Pyramide

Viel Geld, viel Wasser und viel Optimismus beim Ostseefenster-Schlusstalk.

Vom Countdown zum Flutungsbeginn hat der Ostsee-Förderverein seine große Zählwerk-Anzeigetafel auf das Flutungsende umgestellt. In sechseinhalb Jahren, so die Hoffnung, ist der See voll

Cottbus (hnr.) Keine Frage – Pücklers Parkwalter Claudius Wecke ist begeistert von der Vision Ostsee, aber eine Pyramide mag er sich dort nicht vorstellen. „Pückler hat mit ihr ein Stück aus der Welt nach Cottbus gebracht. Das nachzubilden, ist mir zu dünn. Wir müssen seiner Innovation nacheifern. Selbst mehr Welt nach hier holen…“
Die letzte Talkrunde im überaus erfolgreichen „Ostseefenster“ (noch bis 25. April 2019 Di, Do und Sa offen) vereinte Menschen mit viel Optimismus. Heinz-Wilhelm Müller, Chef der Cottbuser Arbeitsagentur, zeigte sich noch tief beeindruckt vom Besuch seines Chefs aus Nürnberg. Der war erstmals in der

Alte und neue Kulturlandschaften verbinden, war das Thema für Denis Kettlitz, Parkleiter Claudius Wecke, Heinz-Wilhelm Müller von der Arbeitsagentur und Jörg Waniek aus dem Leag-Personalvorstand beim letzten Talk im überaus erfolgreichen „Ostseefenster“ in der Cottbuser SpreeGalerie | Fotos: J. Heinrich

Lausitz, hatte bisher nur (vermutlich Trübes) von ihr gehört. „Der reiste begeistert ab!“ Die Episode zeige: Wir müssen uns viel besser darstellen. Und wieviel in dieser Lausitz steckt, zeigt das aktuell stärkste Unternehmen: Jörg Waniek, zuständig fürs Leag-Personal, plauderte aus der Schule: „Wir zahlen jährlich 530 Millionen Euro Lohn und Gehalt an unsere Mitarbeiter. Mit den Gehältern, die wir über Aufträge indirekt finanzieren, wird eine Milliarde daraus. Jedes Jahr. Hier in der Lausitz.“ Das setzt eine Marke für Maßstäbe des Strukturwandels, war sich die Runde einig.
Der Cottbuser Ostsee könne die Chancen der Region verbessern, denn, so Waniek, Arbeitnehmer wollen heutzutage eine attraktive Gegend. Parkleiter Wecke will mit einer Wegeverbindung von Branitz nach Merzdorf dazu beitragen. Etwas Zeit bleibt ihm noch. Die „Uhr“ hat der Verein auf 25. August 2025 eingestellt; dann soll der See voll sein. Seit Flutung dürften jetzt fast 500 000 Kubikmeter hinein geflossen sein.

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