Stadt berät über ein Konzept zur Würdigung:
Forst (mk). Für das kulturelle wie das sportliche Leben der Rosenstadt sind ehrenamtlich Engagierte diejenigen, die dieses Leben am Laufen halten. Dies unterstreicht die Stadtverwaltung am Montag im Bildungsausschuss. Verwaltungsvorstand Sven Zuber stellte hier ein Konzept vor, wie dieses Engagement künftig stärker honoriert werden kann. Das Land honoriert die Leistungen bereits mit dem Freiwilligen Pass und der Ehrenamtskarte. Wenig attraktiv, zumindest für Forster, sind die Vorteile wie etwa zwei Euro Ermäßigung auf die Eintrittskarte im Zoo Eberswalde oder zehn Prozent Rabatt auf eine Autowäsche in Königs Wusterhausen. Auch ein speziell für Forst ausgestellter Ehrenamtspass verwirft der Verwaltungsvorstand. Zum einen würden die Ermäßigungen die Stadtkasse stark belasten und zum anderen würde dieser Pass zu einem Bürokratiemonster für die 126 Vereine und die Stadt gleichermaßen werden. Zudem ist eine Ehrung für alle keine besondere Würdigung. Angeregt wurde das Fortführen der Ehrung von verdienten Personen. Im Jahr 2008 endete mit Pfarrer Bernhard Walter diese Tradition. Die geehrten könnten künftig im neuen Ratssaal einen Platz finden, erklärt Sven Zuber. Auch die Eintragung in ein „Goldenes Buch der Stadt“ kam ins Gespräch. Alle Ideen sollen ab Januar in einem Workshop mit den Vereinen diskutiert werden. Noch im Mai 2016 ist der Beschluss des Konzeptes vorgesehen.
