Straßenschild und Tafel erinnern jetzt an Sprembergs ehemaligen Bürgermeister Egon Wochatz.
Spremberg (MB). Der Platz vor dem Spremberger Bahnhof heißt ab sofort „Egon-Wochatz-Platz“. Eine Tafel daneben erinnert an den ehemaligen Bürgermeister, der vom 1. Juni 1990 bis 3. Mai 2002 die Geschicke der Stadt lenkte. Beides – Tafel und Straßenschild sind heute, genau 36 Jahre nach seinem Amtsantritt als Bürgermeister, im Beisein von etwa 70 Gästen feierlich enthüllt worden.
Frank Kulik, der 1. stellvertretende Bürgermeister der Stadt Spremberg, erinnerte an die Persönlichkeit, das Wirken und die Leistungen von Egon Wochatz: Unter seiner Führung wurden nach der politischen Wende demokratische kommunale Strukturen aufgebaut sowie bauliche Wunden im Bereich des Spremberger Stadtzentrums, die aufgrund von Zerstörungen während des 2. Weltkrieges und der Situation zu DDR-Zeiten sichtbar waren, beseitigt. Durch sein politisches und gesellschaftliches Engagement stärkte er das Heimatgefühl der Spremberger für ihre „Perle der Lausitz“.
Unter den Gästen waren auch Verwandte der Familie, so die Witwe Renate Wochatz, Schwester Vera und zwei der drei Söhne. Die Söhne enthüllten sowohl das Straßenschild als auch die Tafel, auf der ein Text in deutscher, sorbischer, polnischer und englischer Sprache an den ehemaligen Bürgermeister erinnert.
Renate Wochatz dankte den Initiatoren der Namensverleihung, u. a. dem Georgenbergverein und der Stadtverwaltung, für ihren Einsatz. Für sie bedeute dieser Tag eine große Wertschätzung Sprembergs gegenüber ihrem inzwischen verstorbenen Mann.
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