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Expertin lobt Senftenberger Suchtprävention

Senftenberg gilt mit seinen Programmen als Vorbild in Brandenburg:
Senftenberg (trz). Senftenberg gilt nicht nur als Vorbild für den Wandel von der Industrie- zur Tourismusstadt. Sondern ebenso bei der Suchtprävention. Dieses Lob hat Ellen Martin vom Verein „Überregionale Suchtpräventionsfachstelle Tannenhof Berlin-Brandenburg“ der Kommune unterbreitet. Kaum anderswo in Brandenburg seien die entsprechende Projekte so konkret wie in der Seestadt, lobt die Fachfrau. „Die Stadt knüpft an die wirkliche Lebenswelt der Jugendlichen an“, begründet Ellen Martin. Darüber hinaus habe sich Senftenberg für ein komplexes Vorbeugungsprogramm entschieden, statt, wie viele andere Städte der Region, auf einmalige Veranstaltungen zu setzen.
Tatsächlich wartet die Kommune mit diversen Angeboten auf. Beispielsweise mit der „rauchfreien Schule“. Oder dem bundesweiten Projekt „Klasse 2000“. Dabei gehe es um gesundes Essen und Trinken sowie um kritisches Denken und die Fähigkeit, auch mal „Nein“ zu sagen. Ein daraus resultierender Plakatwett-bewerb sorgte für über 60 Einsendungen.
Was die Projekte gebracht haben? „Das ist schwer messbar“, gibt André Nickel zu. Aber: „Unsere Angebote wurden sehr gut angenommen.“ Indes werde für das neue Jahr eine größere Netzwerkrunde anberaumt, in der Bilanz gezogen und ein Ausblick auf die Zukunft gegeben werden soll. Natürlich werde die Präventionsarbeit fortgesetzt.

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