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Forst: Neuer Bürgermeister voller Tatendrang

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Viel Andrang herrschte am Mittwoch in der Forster Stadtverordnetenversammlung als der neue Forster Bürgermeister Philipp Wesemann (l.) seine Ernennungsurkunde erhielt und den Amtseid leistete. Die Urkunde übergab der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Dietmar Tischer (r.) F.: M.K.

Philipp Wesemann ist Forster Bürgermeister / Kein Abschied für Dr. Jürgen Goldschmidt

Forst (mk). In der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch erhielt Philipp Wesemann (SPD) seine Ernennungsurkunde. Seitdem ist er Forster Bürgermeister.
Mit Optimismus und Freude, sagt er, nimmt er das Amt an. Es ist keine Zeit für lange Reden sondern für Handeln, gibt er sogleich bekannt. Sein Hauptaugenmerk ist der Haushalt. Dieser muss ausgeglichen sein, um den Kindern kein schweres Erbe zu hinterlassen. Zudem will er das Ehrenamt stärken und den Ruf der Stadt als interessanten Wirtschaftsstandort aufbessern. Er selbst ist voller
Tatendrang sagt er. Zugleich konnte der 25-Jährige einen ersten Angriff abwehren. Die CDU-Fraktion brachte einen Antrag ein, der die Entscheidungskompetenz des Bürgermeisters bei Personalneueinstellungen verringert hätte. Die Stadtverordneten hätten demnach Personalentscheidungen mitentscheiden sollen. Frak-
tionsvorsitzender Dr. Jens-Holger Wußmann erklärte diesen Vorstoß mit der Haushaltslage und der Unerfahrenheit des neuen Bürgermeisters. Der Antrag wurde abgelehnt. Zugleich erklärte Dr. Jens-Holger Wußmann dass er dem neuen Bürgermeister ein breites Kreuz wünscht, da er auch einsame wie unpopuläre Entscheidungen treffen muss. Philipp Wesemann bedankte sich bei seinem Vorgänger Dr. Jürgen Goldschmidt dafür, dass er die Stadt durch schweres Fahrwasser geleitet hat und bedauert sein Fehlen auf der Stadtverordnetenversammlung. Dass es keinen offiziellen Abschied des Alt-Bürgermeisters gab, kritisierte auch der SPD Fraktionsvorsitzende Klaus-Dieter Stenzel. „Ich
bedauere das sehr“, erklärte er und forderte eine Erklärung.
Der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Dietmar
Tischer erklärte hierzu, dass kein Antrag für eine solche Verabschiedung vorlag.
Der Tagesordnungspunkt zur Wahl des Stellvertreters des Bürgermeisters wurde am Mittwoch von der Tagesordnung gestrichen. Die Wahl soll später erfolgen.

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