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Friedhofsideen werden jetzt gesucht

Ungenutzte Flächen mit elf Hektar sehr groß / Parkgestaltung im Gespräch

Spremberg (trz). Rund 20 Friedhöfe gibt es in Spremberg. Die meisten Ruhestätten eint ein Problem: nämlich die enorme Anzahl ungenutzter Flächen. Der Grund: die weniger werdenden Erdgräber und die Zunahme „platzsparender“ Urnengräber. Um künftig eine effektive Bewirtschaftung zu gewährleisten, erarbeitet das Rathaus eine neue Friedhofskonzeption. Darin spielen die ungenutzten Flächen neben neuen Bestattungsformen eine Rolle.
Vorausgegangen ist diesem Ansinnen eine Bitte des Weskower Ortsbeirates, die vielen Freiflächen zu dezimieren.  Das Gesamtareal der Überhangsflächen beläuft sich auf knapp elf Hektar, Das entspricht dem Flächenbedarf von gut zehn Fußballfeldern.
Jetzt sollen die Ortsbeiräte bei der Ideensuche für diese Areale eingebunden werden, kündigt Dorita Drews vom Spremberger Grünflächenamt an. Ein Vorschlag kommt bereits aus Weskow. Dort wird angeregt, einen Parkplatz zu errichten. Diese Idee stößt längst nicht bei allen Mitgliedern des Bauausschusses auf Gegenliebe. Sie argumentieren mit der Würde von Friedhöfen, die durch Parkflächen verloren gehe. Weitere Möglichkeiten seien die Anlage von Blumenwiesen, eine parkähnliche Gestaltung oder die Etablierung eines naturnahen Waldes. Der Vorschlag des Ab- geordneten Jens-Uwe Winkler (Vereinte Wählergruppe), die Kriegsgräber von den Friedhöfen auf der zentralen Anlage auf dem Georgenberg zusammenzuführen, stellt sich indes als unrealistisch heraus. Das funktioniere ausschließlich bei der Schließung eines der Friedhöfe. Auf dem Georgenberg finden Kriegsopfer eine letzte Ruhestätte.

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