Polizei erklärt, dass die Eigentumskriminalität zurückgegangen ist / Warnung vor Rauschgift:
Spremberg (mk). Licht und Schattenseiten bezüglich der Kriminalitätsstatistik für Spremberg stellte die Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße am Mittwoch vor. Beide Seiten kommen bezüglich der Unfallstatistik zutage. So ist die Unfallursache zu hohe Geschwindigkeit bei jungen Männern stark gesunken. Gleichzeitig zugenommen haben jedoch Unfälle von Verkehrsteilnehmern über 62 Jahre. Im Jahr 2014 gab es im Stadtgebiet 744 Unfälle. 2013 waren es 721. Im Kreis macht sich die Polizei Sorgen um die gestiegene Grenzkriminalität. Verschont von dieser Entwicklung ist Spremberg geblieben. So sind hier Fahrraddiebstähle von 256 im Jahr 2013 auf 161 im Jahr 2014 gesunken. In der Kreisstadt Forst hingegen wurden im gleichen Zeitraum 900 Räder mehr gestohlen. Lediglich 35 Fahrzeuge wurden entwendet. Zugenommen hat hingegen die häusliche Gewalt. Mit 242 Straftaten in diesem Bereich im Jahr 2014 wurden 49 Verletzungen mehr registriert. Ebenfalls große Sorgen bereitet der Polizei die zunehmende Rauschgiftkriminalität. Von dieser ist Spremberg noch weitgehend verschont geblieben, doch einen Apell, das Thema ernst zu nehmen, spricht die Polizei dennoch aus. Vor allen die Modedroge Crystal Meth zerstört nicht nur den Körper sondern führt auch zu einer höheren Beschaffungskriminalität. Ein Gramm der Droge kostet 70 bis 90 Euro und reicht für ein Wochenende, teilt die Polizei mit. Demenetsprechend hoch ist der Geldbedarf. In Cottbus gibt es bereits eine organisierte Drogenszene.
