Cottbus (h.) Die Stadt hat die Veranstaltungsreihe „Bürgerdialog“ in der Oberkirche begonnen.
Quer zur üblichen kirchlichen Sitzordnung hatten sich etwa 200 Menschen aus allen Stadtteilen, vor allem aber Mitte und Sandow, versammelt. Wieder gab es (mit der Begründung des BrandschutzNachweises?) Bändchen an den Besucherarmen. Auffallend war die überregionale Medienpräsenz.
Für den Fall konkreter Anfragen standen dem Oberbürgermeister Dezernenten und Amtsleiter sowie Vertreter der kommunalen Gesellschaften zur Seite. Es kamen einige Kritikpunkte zur Sprache (Qualität der Straßen, Ordnung in Wohnbereichen), vor allem aber immer wieder die Sorgen im noch nicht immer gelingenden Zusammenleben mit den Fremden in der Stadt. Es war nicht zu erkennen, dass in Cottbus Probleme auftreten, die es anderswo nicht auch gäbe.
In den Stadtteilen sollen die Klagestunden-Angebote fortgesetzt werden. Zunächst am 22. Mai in der Ströbitzer Wilhelm-Nevoigt-Grundschule, am 5. Juni in der LausitzArena für die Spremberger Vorstadt.
