
Politik und Wirtschaft starten mit Neujahrsempfängen / Scharfe Kritik an rot-roten Reformspielen / Große Gemeinden bündeln Aufgaben erfolgreich :
Spree-Neiße (hnr.) Städte, Gemeinde, Landkreise, Kammern, Verbände und Institutionen laden in diesen Tagen zu Neujahrsempfängen ein. Deren wendische Art heißt Hoklapnica und zog in Burg (s.Seite 7) und anderen Dörfern schon Bilanz. Die 10 000-Einwohner-Gemeinde Kolkwitz mit ihren 17 Ortsteilen bedankt sich traditionell zu Jahresbeginn bei einem Unternehmer-Empfang bei Steuergebern und Sponsoren. 600 Unternehmen sind hier gemeldet und, so Bürgermeister Fritz Handrow (CDU), sind
mitverantwortlich für immer ausgeglichene Haushalte der
Gemeinde und deren lebhaftes Ehrenamt, unter anderem in 63 Vereinen.
Während Gemeinderatsvorsteher Hans-Georgs Zubiks scharf den Mediensatz „In Brandenburg ist alles prima“ von Ministerpräsident Woidke zerlegte und basisfernes Verwaltungs-Agieren kritisierte, konnte Handrow die sinnvolle Vernetzung schildern: „Die Gemeinden Neuhausen, Burg, Peitz, Drekau und Kolkwitz arbeiten eng zusammen in Verkehrsüberwachung, Rechnungsprüfung, Gewerbeamt und Standesamt.“ Das funktioniere perfekt. Eine Standesbeamte für alle kenne sich in schwierigen Fragen schon wegen der Falldichte besser aus. – Höhepunkt des Empfangs war das Akkordeonspiel auf 25 Instrumenten.
