Klein Loitz (MB). Ab dem 1.03. präsentiert das Kulturschloss Lausitz – Romy Schneider Museum– eine neue Ausstellung, die sich mit der Filmindustrie zwischen 1933 und 1945 und ihrer Verbindung zum Nationalsozialismus befasst. Sie beleuchtet die Propaganda in Filmen wie Jud Süß und Kampfgeschwader Lützow sowie das Schicksal von Künstlern wie Otto Wallburg, der 1944 ins KZ deportiert wurde, und dem Cottbuser Gymnasiasten, dem Schauspieler Joachim Gottschalk, der mit seiner Familie 1941 Selbstmord beging. Auch Renate Müllers Verfolgung durch das Regime wird thematisiert, nachdem sie in einer Beziehung zu einem jüdischen Mann lebte. Ihr mysteriöser Tod im Jahr 1937 bleibt bis heute ein ungelöstes Rätsel. Im Gegensatz dazu steht Leni Riefenstahl, die mit Filmen wie Triumph des Willens und Olympia das nationalsozialistische Regime glorifizierte und zu einer zentralen Figur der NS-Propaganda wurde. Öffnungszeiten sind freitags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr.
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