Finanzierung von zehn geplanten Niederlausitzer Ortsumfahrungen wurde bestätigt.
Region (MB). Die Finanzierung von zehn geplanten Straßenverkehrsprojekten in der Niederlausitz über das Strukturstärkungsgesetz wurden in der letzten Sitzung des Bund-Länder- Koordinierungsgremiums vom 23. September 2021 bestätigt. Darüber informieren die Lausitzer CDU-Landtagsabgeordneten Julian Brüning und Prof. Dr. Michael Schierack.
Mit der Bestätigung rücken konkrete Bauplanungen der Ortsumfahrungen Klein Oßnig und Annahof/Klein Gaglow, Groß Oßnig und Gallinchen mit Anbindung der Bundesstraße 97 an die Autobahn sowie Neupetershain Nord, Lindchen und Allmosen in greifbare Nähe. Auch die Planungen für die Ortsumfahrungen Schwarzheide-Ost, Plessa und Elsterwerda starten damit demnächst.
Julian Brüning äußert sich dazu: „Ich begrüße die Entscheidung des Bund-Länder-Koordinierungsgremiums. Die Anwohnerinnen und Anwohner in den betroffenen Orten wie Klein Oßnig und Allmosen können damit entlastet werden. Gleichzeitig stärken wir damit die B169 als leistungsfähige Wirtschaftstrasse in der Lausitz für Ansiedlung von Unternehmen.“ Auch der Cottbuser Prof. Dr. Michael Schierack begrüßt die Entscheidung: „Ich freue mich besonders für die Menschen in Gallinchen oder Klein Gaglow dass wir nach jahrelangem Ringen nun endlich diese gute Nachricht verkünden können. Bis zur Umsetzung wird es natürlich noch einige Zeit dauern, aber der Grundstein ist gelegt!“
Bei Mitteln aus dem Strukturstärkungsgesetz handelt es sich um Gelder, die der Laus itz zufließen sollen, um sie fit für die Zeit nach der Braunkohleverstromung und interessant für industrielle Neuansiedlungen zu machen. Mit dieser finanziellen Sicherheit, können die zuständigen Ämter nun mit den konkreten Planungen beginnen, teilweise sind die Verfahren auch schon gestartet.
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