Spremberg (FH). Der Streit zwischen Spremberger Krankenhaus und Krankenkassen über qualitätsgerecht erbrachte und nachträglich stornierte Leistungen konnte bisher nicht beigelegt werden.
Auch in Zukunft wollen die Ärzte Knie- und Hüftgelenkoperationen durchführen. Unterstützung dafür bekamen sie am Mittwoch von über 1 000 Demonstranten.
Wie die Knappschaft jetzt mitteilte, müsse in der Diskussion über die Finanzierung von Hüftoperationen im Krankenhaus Spremberg zwischen den Krankenkassen unterschieden werden. So habe die Knappschaft alle erbrachten Hüft-OPs im Spremberger Krankenhaus aus 2010 bezahlt.
Ulrich Freese, Vorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See: „Ich kann der Politik nur raten, endlich Klarheit darüber zu schaffen, was in den Krankenhäusern gemacht werden soll, damit sie sich darauf einstellen können. Im neuen Krankenhausplan muss Spremberg mit orthopädischen Leistungen bedacht werden.“
Kathrin Möbius, Geschäftsführerin des Krankenhauses bedankt sich bei den Sprembergern und ergänzt: „Zur nächsten Demonstration am 13. April werden wir auch Vertreter der Landesregierung und der Krankenkassen einladen und sie bitten, ihre Position zu erläutern.“.