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Stadt Spremberg kämpft um Braunkohle

Spremberg will mit Demo am Dienstag (28.04.) ein Zeichen nach Berlin senden:
Spremberg (mk). Auf einen menschengefüllten Marktplatz hoffen die Spremberger Stadtverordneten. Fraktionsübergreifend haben sie sich entschlossen, am Dienstag um 18. 30 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Spremberger Marktplatz unter dem Titel „STARTklar für die Zukunft – Strukturwandel mit Lausitzer Braunkohle“ aufzurufen. So sind sich die Spremberger Stadtpolitiker darin einig, dass ohne die Braunkohle als Brückentechnolgie zum Strukturwandel nicht nur der Wirtschaftsstandort Spremberg sondern auch die Entwicklung der gesamten Region gefährdet ist. So heißt es in einem gemeinsamen Positionspapier der Stadtverordneten: „Statt weiterem Hin und Her fordern wir ein klares und verbindliches Bekenntnis zur Braunkohle für einen definierten Übergangszeitraum. Nichts verunsichert die Menschen und Unternehmen mehr als die stete Ungewissheit zur Zukunft im Revier“. In dem Papier wird neben diesem Bekenntnis auch ein nachhaltiges wissenschafts-, wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisches Konzept für das gesamte Lausitzer Revier gefordert. Weiterhin wird nach finanziellen Mitteln für Infrastrukturmaßnahmen und Industrieansiedlung sowie für die Kompensierung von Gewerbesteuer-Einbußen verlangt. Spremberg rechnet mit Verlusten bei der Gewerbesteuer in Millionenhöhe.

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