Volkssolidarität begeht in Forst 70. Geburtstag:
Forst (ur). Mit einer Festveranstaltung beging am Freitag die Volkssolidarität (VS) ihren
70. Geburtstag im Forster Hof in Forst. Parteien, Gewerkschaften und Kirchen hatten 1945 im Osten Deutschlands die Volkssolidarität gegründet. Das Anliegen war es, Not und Elend über das Engagement vieler Menschen schnell zu lindern. Seinerzeit zur Überwindung des Kriegselends gedacht, in der DDR vor allem für die Betreuung älterer Bürger eintretend, kümmert sich der heutige Sozial- und Wohlfahrtsverband um alle Altersgruppen. Im Spree-Neiße-Kreis sind 2325 Mitglieder in 55 Ortsgruppen in der VS organisiert. Viele von ihnen engagieren sich ehrenamtlich in ihren OG`s, in Kindereinrichtungen, Heimen, Beratungsstellen und Begegnungszentren. Ihnen allen ist in der gestrigen Festveranstaltung für ihre aufopferungsvolle Arbeit gedankt worden. Natürlich gab es auch einen Rückblick auf 70 Jahre Volkssolidarität. Aber der Verein schaut auch auf kommende Aufgaben voraus, die bei der immer älter werdenden Bevölkerung nicht abreißen werden. Zum Kreisvorstand gehören Adelheid Andreas (Vorsitz), Uwe Engelmann (1. Vorsitzender) und Regine Schmidt (2. Vorsitzende). Die Geschäftsstelle befindet sich in der Cottbuser Straße 35f.
