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Vasallen erobern die Kulturszene

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Andrea und Aimo Bartel schlüpfen gern in mittelalterliche Gewänder. Sie gehören zu den Mitorganisatoren des „Johannes Gaudium“- einem Mittelalterfest in Forst | F: M.K.

Mit Johannes Gaudium soll ein jährliches Mittelalterfest stattfinden
Forst (mk). Einen neuen Kulturhöhepunkt kann Forst ab diesem Jahr im Terminkalender verbuchen. Am 21. und 22. Juni wird an der Erlebnisgaststätte Manitu ein authentisches Mittelalterfest gefeiert. „Johannes Gaudium“ heißt es. Über 400 Darsteller aus ganz Deutschland haben zugesagt.
Das Besondere: Das Mittelalterfest soll eines sein, dass diesen Namen auch verdient hat. „Traumfänger aus China oder Grufti-Kleidung wird es hier nicht geben“, versichert Aimo Bartel. Der Forster mit sächsischen Wurzeln ist der Ideengeber zu diesem Fest. Beim Ritteressen im Manitu kam ihm der Gedanke, einen Schritt weiter zu gehen. Mittelaltermärkte besuchte er schon immer gern. Auch die Forster Geschichte hat es ihm nun angetan. Dass in Forst der einstige sächsische Premierminister Heinrich Graf von Brühl seinen letzten Ruheort gefunden hat, wusste Aimo Bartel lange nicht, gesteht er. „Die Vermarktung der Historie der Stadt ist lange Zeit verschlafen worden“, sagt er. Um das „Johannes Gaudium“ zu organisieren, hat sich im Juni 2013 eine Interessengemeinschaft zusammengefunden, welche sich die „letzen Vasallen derer von Bieberstein“ nennen.
Die Gemeinschaft will mit dem authentischen Mittelalterfest das Kulturangebot der Stadt bereichern. Sponsoren und Mitstreiter sind gern gesehen. Dass ein großes Interesse an diesem Fest besteht, zeigen bereits
jetzt 11 000 Zugriffe auf die
Internetseite www. johannes
gaudium.de. Hier können sich Interessierte auch über das neue Fest informieren oder die junge Interessengemeinschaft unterstützen.

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