
Jugendliche des „Humi“ starten in Kürze den zweiten Bauabschnitt / Jugendweihe in der Stadthalle
Cottbus (ha). Mit großem Interesse, Neugier und Wohlwollen verfolgen Cottbuser seit einem Jahr den Wandel des Pavillons auf dem Schillerplatz. „In Kürze wollen wir den zweit Bauabschnitt starten“, kündigt Gregor Steinbach vom Vorstand des Humanistischen Jugendwerkes Cottbus e.V. an. Der Verein, der sich mit der Organisation von Jugendweihen seit der Gründung 1992 einen Namen macht, hat sich dem Pavillonprojekt angenommen und daraus eine die Jugendlichen herausfordernde Aufgabe formuliert. „Wir wollen jetzt gemeinsam mit dem Architekten der Stadt eine Variante finden, bei der wir möglichst viel selbst tun können. Das senkt nicht nur die Kosten, sondern wir können so die Jugendlichen besser mitnehmen.“ Bis zum Herbst soll der Umbau abgeschlossen sein und das „Pavillon-Leben“ beginnen. Um aus dem knapp 40 Quadratmeter großen Raum eine Galerie entstehen zu lassen, müssen zuerst sämtliche Zwischenwände im Innern herausgenommen und ein Teil der Wasseranlagen für den Brunnen in den Keller des Pavillons verlegt werden. Der bogenförmige Vorbau soll nach neuesten Planungen verglast werden, so dass mehr Licht ins Innere gelangen kann und die Nutzfläche größer wird. „Ursprünglich sollten zwei Marabu-Skulpuren die Glasfront schützen, aber nun suchen wir gemeinsam noch einmal nach einer anderen Variante“, verrät Gregor Steinbach. Er selbst hat außerdem derzeit mit der Vorbereitung von Jugendweihen alle Hände voll zu tun. Am 5. und 10. Mai werden Schüler in der Stadthalle in den Bund der Erwachsenen aufgenommen, wie schon seit 1992. Die Einnahmen aus den Feiern kommen der Kinder- und Jugendarbeit des Vereins zugute. Allerdings hat der Verein Konkurrenz aus der Wirtschaft bekommen, was die Einnahmen schmälert. „Viele Eltern kennen den Unterschied nicht.“ Jugendweihen organisiert das Jugendwerk auch für Gymnasien in Neuzelle und Guben.
