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Spannung beim LHC steigt

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Wollen die Männer vom LHC aufsteigen, müssen Siege her. Beispielsweise am Sonnabend, 30.01. gegen Bad Doberan Foto: LHC

Abseits vom großen Handballgeschehen im Nachbarland Polen steigt auch in der Handballoberliga-Ostsee-Spree die Spannung ganz allmählich an. Nach dem umkämpften Rückrundenstart der Cottbuser Oberligasieben bei Fortuna Neubrandenburg, der beim 28:28 mit einem Punkt erfolgreich gestaltet wurde, stehen nun die Wochen der Wahrheit an. Unabhängig vom Saisonziel, dem Erreichen eines Spitzenplatzes im Oberliga-Ranking, entscheiden wohl die kommenden Heimspiele gegen den Tabellenzweiten Schöneberg-Friedenau (13. Februar, Lausitzarena) und gegen Primus Grün-Weiß Werder (20. Februar, Lausitzarena), ob es zur Saisonabschiedsparty gern eine Kiste Sekt mehr sein darf. Auch wenn rechnerisch weiterhin alles möglich wäre, ohne Siege gegen die beiden Staffelfavoriten würde der weiterhin mögliche Drittliga-Aufstieg wohl in kaum noch erreichbare Ferne rücken.
Doch auch im positiven Fall entscheiden letztlich die Partien gegen die übrige Staffelkonkurrenz über den Platz an der Sonne – nicht allein lehrt das die Vorsaison, und zwar mit einem dramatischen Scheitern des LHC im Aufstiegsendspurt. Den Auftakt dazu bildet an diesem Sonnabend die Auswärtspartie beim Tabellenachten Bad Doberan. Die Mecklenburger erleben bislang eine wechselhafte Saison mit weniger Höhen und mehr Tiefen als in den vergangenen Jahren, auch deshalb und trotz der ausgeglichenen Differenz von 16:16-Punkten, wähnte sich das immer sympathische Team um Trainer Lars Rabenhorst zuletzt selbst im Abstiegskampf.     Dirk Blaschke

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