RSC-Sprinterin Emilia Waterstradt freut sich auf Bahn-EM in Cottbus vom 7. bis 12. Juli.
Cottbus. Seit kurzem strahlt Emilia Waterstradt von einem 6 x 3 Meter großen Werbe-Banner am Hochhaus im Sportzentrum Cottbus. Stolz präsentiert die Bahnradsportlerin vom RSC Cottbus auf dem Plakat ihre im Vorjahr gewonnen Medaillen. Bei den Weltmeisterschaften gab es für die 18-jährige Sprinterin gleich dreimal Edelmetall. Bei den Europameisterschaften stand das Talent im Sprint-Wettbewerb sogar ganz oben auf dem Treppchen und schnappte sich neben der Goldmedaille auch das blau-weiße Trikot als Europameisterin. Mit ihren jüngsten Erfolgen ist Emila Waterstradt eines der lokalen Aushängeschilder für die Europameisterschaften im Bahnradsport im (7. bis 12. Juli).
„Ich hatte Anfang des Jahres mal von der Aktion gehört. Dass ich jetzt wirklich hier überlebensgroß zu sehen und auch auf der Titelseite vom Programmheft bin, fühlt sich sehr schön für mich an. Das ist eine große Ehre“, sagt Emilia Waterstradt. Ob die 18-Jährige bei den Titelkämpfen im Sportzentrum für die Altersklassen Junioren und U23 Anfang Juli dann tatsächlich dabei sein wird, ist indes noch nicht entschieden.
Im Vorjahr startete Emilia Waterstradt, die aus Neubrandenburg stammt und im zweiten Jahr eine Ausbildung zur Polizeimeisterin macht, in der Altersklasse U19 (Juniorinnen) voll durch. „Das war das beste Jahr, was ich bisher hatte. Ich habe fast alle meine mir selbst gesteckten Ziele erreicht“, sagt Waterstradt nach ihren Erfolgen bei WM (2 x Silber und Bronze) und EM (Gold, Silber, Bronze).
Schlüssel für den Aufschwung für den Schützling von Trainer Eric Engler war eine neue Lockerheit. „Dank der Zusammenarbeit mit meiner Therapeutin Karen habe ich einen kühleren und klaren Kopf bekommen. Ich bin nicht mehr so verkrampft in den Wettbewerben gewesen“, berichtet Waterstradt und ergänzt: „Und ich hatte ein klares Ziel.“
In dieser Saison läuft es für die noch 18-Jährige indes bisher ungleich schwerer. Für die Juniorinnen ist sie zu alt, in der Altersklasse U23 der „Youngster“. „Gefühlt habe ich von vorne angefangen und brauche noch meine Zeit. Aber ich wusste, dass es viel, viel schwerer wird“, sagt Emilia Waterstradt die eine ihre schärfsten nationalen Konkurrentinnen mit Clara Schneider im eigenen Track Team Brandenburg hat. „Ich würde mich freuen, wenn ich eine Chance im Teamsprint bekomme. Auf jeden Fall bin ich bei der EM dabei und unterstütze die anderen so gut es geht. Und das Banner am Hochhaus spornt mich auf jeden Fall weiterhin an“, sagt Lokalmatadorin Emilia Waterstradt vom RSC Cottbus.
Ab sofort gibt es Eintrittskarten für die Bahnrad-EM im Sportzentrum Cottbus (7. Bis 12. Juli) bei der CMT Cottbus oder auch online: www.bahnrad-em-cottbus.de
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