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500 Jahre Schulenburg

Lieberose (hnr.) Die Stadt im Norden der Niederlausitz feiert in diesem Sommer den 500. Jahrestag des Herrschaftsantritts derer von der Schulenburg, die bis 1945 hier Standesherren waren. Dazu eröffnet am heutigen Sonnabend (29.6.) eine Sonderausstellung, die bis zum 8. September in der Darre am Schloss zu sehen ist.
Den Einführungsvortrag zum kleinen Festakt hält der Herausgeber dieser Zeitung, Jürgen Heinrich, der sich für einen Aufsatz im Jahrbuch „NIEDERLAUSITZ zwanzig-neunzehn“ in die spannende Schulenburgsche Geschichte vertieft hat. Die „Schwarze Linie“ des Geschlechts hatte mit Joachim dem Reichen schon im 16. Jahrhundert reichsweite Bedeutung erlangt.
Sehenswert bis heute ist das Schulenburgsche Schloss, in seinem Kern im 17. Jahrhundert erbaut und in den letzten Jahrzehnten teilweise restauriert. Den Sommer über gibt es hier Führungen. Am heutigen Festtag findet im Schlosshof Theater statt. Ab 16.00 Uhr zeigt das Uckermärkische Theater 89 das Lustspiel in vier Akten „Die deutschen Kleinstädter“ von August von Kotzebue. Das Stück des Weimarers kam 1803 in die Theater, als auf Lieberose mit einigen Turbulenzen um Erbfolgen gestritten wurde und schließlich die bis 1945 ansässige Linie obsiegte. Ausführliches dazu enthält das NIEDERLAUSITZ-Jahrbuch.

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