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Buddel-Peter in Branitz

Peter Josef Lenné, um 1850

Ab heute Lenné-Bilder

Cottbus (hnr.). Die Berliner nannten ihn in achtungsvoller Vertrautheit „Buddel-Peter“, weil er ihre Stadt zu aller Vorteil um und um grub. Der aus Bonn stammende Generaldirektor der preußischen Gärten Peter Josef Lenné (1789-1866) war hochproduktiv. 64 Titel verzeichnet eine Werkliste; auch solche aus unserer Nähe sind dabei: Schloßpark Lübbenau und Fürstlich-Drehna. Pückler war sein „Konkurrent“, aber es gibt einen Lenné-Park, den Pückler respektvoll weiter entwickelte – den in Babelsberg.
Ab heute (8.4.) ist Lenné zu Gast in Branitz. Im Marstall werden bis Mitte Juni seine Parkanlagen in Schlesien, der Neumark und Pommern gezeigt, einst preußischen Gegenden also, die heute polnisch sind und teils erst noch entdeckt werden wollen. Anlagen in Breslau und im Hirschberger Tale (Jelena Gora) sind touristisch gut erschlossen, andere sollen denkmalpflegerisch erneuert werden. Die TU Dresden und die Uni Breslau arbeiten zu diesem Thema mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und dem Deutschen Kulturforum Östliches Europa zusammen.
Die Ausstellung wirft Blicke über Oder und Neiße, vielleicht auch zu Ausflügen anregend. Es gibt auch einen Katalog zur Ausstellung.

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