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Vom Schisser zum Held

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Von der Superheldenschule vor seinem Erzfeind geflohen, sucht Angstmän (Simon Elias) bei Jennifer (Alrun Herbing) auf der Erde Zuflucht. Doch Pöbelmän lässt nicht lange auf sich warten und beginnt mit einer intergalaktischen Folter F.: S. Rasche

NEUE BÜHNE präsentiert Mutmacherstück
Barrikaden, Leberwurstbrot und Pöbelattacken:
Jennifer ist mal wieder eine Nacht alleine. Ihre Mutter arbeitet lange. Also zappt sich die Schülerin durch die Fernsehkanäle, bestellt Pizza. Eine jehe Wendung findet die Ruhe, als sie plötzlich und unerwartet Angstmän, den größten Schisshasen des Universums in ihrem Schrank, findet. Geflohen vor dem ihn ständig dissenden Pöbelmän, hofft er, auf der Erde sicher zu sein.
Natürlich hilft seine neue verbündete Jennifer-Män dem intergalaktischen Besuch dabei, sich vor dem Superhelden-Bösewicht zu verstecken. – Vergebens. Als der pöbelnde Mobber seinen Rivalen, oder besser sein Lieblingsopfer nicht wie erwartet vorfindet, kommt ihm Jennifer gerade recht. Mit einem mehrstufigem ungewöhnlichen Folterverfahren gelingt es dem Schurken, auch den Gesuchten aus seinem Versteck zu locken.
Begeistert von der Möglichkeit zu seiner ersten Doppelfolter, führt Pöbelmän sein Tuen fort, bis plötzlich die Situation eskaliert. Nämlich dann, als sich Jennifer dazu entschließt, kein Opfer mehr sein zu wollen und zurückzupöbeln. Mit ungeahnten Folgen.
Was ein Leberwurstbrot mit allem zu tun hat, sollte jeder selbst heraus finden.
Umgangssprache und Alltagsbezug treffen den Nerv der Zeit und sprechen zeitgleich Jung und Alt an. Das Stück ab acht Jahren von dem in Jordanien geborenen Autor Hartmut El Kurdi bringt zum Lachen, aber auch zum Nachdenken.
    ysr

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