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Dieser Sprungturm hat in Forst überlebt

Der baugleiche in Cottbus leider nicht /Schöne Schwimmbad-Schwärmerei.

Das Schwimmbad in Forst/Lausitz.

Marion Bahrke vom Museumsweg in Cottbus: „Das wurde in meiner Schulzeit gebaut und ich habe dort auch mein Schwimmabzeichen abgelegt. Für den Sprungturm mit 10 m, 7,5 m, 5 m und 3 m Brettern habe ich wegen meiner Ohren nie eine Verwendung gehabt, aber viele nutzten ihn. Das Schwimmbad war eine tolle Errungenschaft für alle Forster und das Umland. Es existiert noch heute.“

Ganz ideal hatte es Claudia Kind getroffen: „Dort habe ich meine Kindheit im Sommer verbracht.1968 war ich neun Jahre alt und wir wohnten in der Ringstraße, schräg gegenüber vom Schwimmbad. Wir gingen gleich im Badeanzug und Bademantel und wir liebten es, uns dort immer ein Getränk am Automaten zu holen, rot, weiß oder grün. Die Anlage war immer sehr gepflegt. Ich habe nur schöne Erinnerungen daran.“

So geht es auch Frank Irmer aus der Cottbuser Philipp-Melanchthon-Straße: Das Schwimmbad in Forst/L wurde in NAW-Leistungen errichtet und ‘Schwimmstadion der Freundschaft’ genannt. Ich war in den 1970ern selbst dort Gast und meine Enkelin fährt heute noch in das Neue Schwimmbad nach Forst. Es ist leicht mit dem ehemaligen Cottbuser zu verwechseln, da sich die 10-m-Türme gleichen. Aber die Anordnung der Schwimmbecken und die Tribünen mit den Aufbauten geben eindeutige Hinweise auf den jeweiligen Standort.“

Auch Ramiro Lehmann vom Schulweg in Cottbus-Sielow finder: „Der Sprungturm von Forst und der ehemalige Sprungturm von Cottbus sehen sich sehr ähnlich. Bei diesem Bild handelt es sich um Forst; ich glaube im Hintergrund den Schornstein vom alten E-Werk zu erkennen.“

Manfred Gnida vom Weinberg aus Spremberg erklärt: „Das Freibad in der Ringstraße 7 in Forst ist mir schon seit Besuchen des nahen Rosengarten in den 1950er Jahren bekannt. Das seit 1956 im Nationalen Aufbauwerk entstandene Freibad und wurde durch große Begeisterung am 12. Juli 1959 feierlich eröffnet. Das Foto stammt aus vergangener Zeit, denn 2003 wurde das Bad komplett umgestaltet zum modernen Sport- und Erlebnisbad. Die Sprungturmanlage blieb etwas Besonderes für die Badegäste. Das heutige Freibad wurde auch behindertengerecht gestaltet, ein Imbiss fehlt nicht und Sanitär und Umkleideanlagen sorgen für ein familienfreundliches Bade- und Erholungsvergnügen. Das Bad diente auch als Kulisse für den Spielfilm ‘Für immer Freibad’ für das ZDF. Auch wir in Spremberg haben ein wunderschönes Freibad. So wie das Forster Schwimmbad gehört das Bad im Kochsagrund von Spremberg nach seiner Umgestaltung zu den beliebtesten Niederlausitzer Sport-und Erholungsstätten.“

„Hallo, auf dem Foto ist das Forster Freibad mit dem 10-m-Sprungturm abgebildet.“, fasst sich Andreas Mahling kurz, und Elke Dietze aus der Pestalozzistraße und Iris Gollmick aus der Ringstraße, beide in Cottbus, sowie Ina Freund vom Brandenburgischen Ring in Guben tun es ähnlich Kathrin Wilke aus Forst erzählt: „Natürlich ist das unser wunderbares Schwimmbad. Dort habe ich meine Schwimmstufen absolviert, war im Sportunterricht dort schwimmen. Meine beiden Kinder haben Ende der 90er dort ebenfalls das Schwimmlager im Sommer besucht und erfolgreich ihre Schwimmabzeichen abgelegt. Ich gehe sehr gern abends dort schwimmen. Das Beste ist natürlich der Film, der in unserem Freibad und in Forst gedreht wurde!“

Guenther Aschenbach aus Cottbus überlegt: „Man sollte meinen, es wäre das ehemalige Schwimmbad ‘Friedrich Ludwig Jahn’ in der Sielower Landstraße, welches der ‘Lagune’ weichen musste. Bei diesem Schwimmbad wäre der Hintergrund der Terrasse allerdings etwas anders. Es müsste das Haus zu sehen sein, welches auf dem Grundstück des jetzigen LIDL-Marktes stand und ein Wohnheim der NVA war. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Forst die Lösung ist.“ An einen Gag erinnert sich Klaus Reiter aus Cottbus: „Der Turm wurde mit einem Springer in weißer Kleidung und Zylinder eingeweiht. 2003 wurde das ganze Bad saniert und zum Familienbad umgestaltet. Die 66 Meter lange Rutsche kam 2010 dazu, die Starthöhe ist 6.30 m. Merkmale sind die 50-m-Bahn und der 10-m-Sprungturm, mit 7,5 m, 5 m, 2 x 3 m. und 2 x 1 m Sprungbrett. Eintritt war 2 Mark! Es fanden dort auch dort Deutsche Meisterschaften statt. Hoffentlich wird es ein toller Sommer und alle haben Spaß im kühlen Nass.“

Auch Jens Pumpa aus der Rostocker Straße in Cottbus hat sich das Eröffnungsdatum gemerkt: „Das Freibad in Forst ist am 12. Juli 1959 als ‘Schwimmstadion der Freundschaft’, welches als ein Nationales Aufbauwerk von vielen Forstern geschaffen wurde, eröffnet worden. Der Baubeginn war 1956.“ Die Tochter des Ehepaares, das anfangs das Freibad als Angestellte des Rates der Stadt Forst 17 Jahre lang geleitet hat, schrieb in einem früheren Beitrag: „Mit meiner besten Freundin habe ich an unzähligen Sommerabenden auf dem Turm gesessen und weit über die umliegenden Dächer geblickt.“ Schwärmerei ohne Ende!

Weitere Beiträge über das historische Forst und das Umland finden Sie hier!

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