
Platz des Friedens mit wechselvoller Geschichte:
Thomas Methe schreibt: „Bevor er Platz des Friedens hieß, war seine Name bis 1950 Spremberger Platz. In der Nachkriegszeit präsentierte sich der damalige Spremberger Platz als unansehnliches unkrautbewachsenes Gelände, im Volksmund als ‘Ziegenwiese’ bezeichnet. Kurzzeitig fanden hier von 1946 bis 1949 die Rummelplatz- und Zirkusveranstaltungen statt. 1950 wurde der Platz einse ansehnliche Parkanlage. Am 10. September 1950 beging die Forster Bevölkerung den Gedenktag für die Opfer des Faschismus mit einer großen Kundgebung. Zu dieser Zeit benannten die Stadtverordneten den Spremberger Platz in Platz des Friedens um. Links ist das Mahnmal für die Opfer des Faschismus zu sehen. 1950 wurde dieses eingeweiht. Etwas vor dem Mahnmal befand sich einst die Thälmannbüste mit dem So-ckel, die zu Beginn der 1990-er Jahre entfernt wurde. Auf dem Platz des Friedens finden noch heute am Mahnmal Kranzniederlegungen statt. Das Mahnmal entwarf damals der Forster Architekt Diplom-Ingenieur Jacob. Viel von dieser Ansicht ist aber am Platz des Friedens nicht mehr geblieben. Früher war dieser schöner. Dies ist ja auch auf der Anicht zu erkennen.“
Herr Wußmann aus Forst griff zum Telefon: „Das Bild ist sehr zeitig aufgenommen, vor 1960.
Ich habe lange dort gewohnt. Von 1955-1973 lebte ich hier. Um die Bänke waren Fliedersträuche gepflanzt, so dass man viel Schatten hatte. Der Platz war sehr gepflegt. Nach der Wende war dieser sehr verwahrlost. Von den schönen Wegen und den Sträuchern sieht man jetzt nichts mehr.
Später waren auch Rosenbeete in dem Park. Diese sind aber auf dem Bild noch nicht zu sehen. Zu Feiertagen wurden auf dem Platz immer die Feierlichkeiten ausgerichtet.“
Gewonnen hat Herr Wußmann.
Herzlichen Glückwunsch!
