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Guben: Heute ist hier nur noch Leere

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In unserer letzten Ausgabe hatten wir das Gelände des einstigen Gubener Eisenwerkes gesucht

Leser erinnern sich an alte Gubener Eisengießerei:
Mehrere Leser haben wieder die richtige Lösung erkannt. Zu ihnen gehört auch Alfred Bähr. Er schreibt: „Das Bild in der Ausgabe vom 12. März zeigt die Bahnhofstraße. Im Gebäude gleich vorn hatte die Firma „Donath GmbH Autoteile und Industriebedarf“ seit dem Jahr 1990 ihren Sitz. Inhaber war Karl Donath. Die Gebäude stehen jetzt alle nicht mehr, auch alle Gebäude der Maschinenfabrik wurden abgerissen. Und jetzt ist dort eine Grünfläche.“
Auch Arno Schulz weiß Bescheid: „Auf dem Gelände befand sich die Gubener Eisengießerei. Der erste Guß der Eisengießerei von Wilhelm Köhler erfolgte am 19. Juli 1856 und der letzte am 6. September 1992. Danach erfolgte die Demontage der Anlagen, und die Ruinen wurden 2013 bis 2014 abgetragen. Nach dem Krieg waren die Eigentümer enteignet worden. Der Betrieb wurde anno 1946 als VEB Eisenwerke weiter geführt, zuletzt als SKL Maschinenfabrik Guben GmbH. Das Bürogebäude, dessen Mauerreste auf dem Ratebild zu sehen sind, stand in der Bahnhofstraße. Durch das Tor  rechts daneben kam man zum Sozialtrakt, weiter hinten ist das ehemalige Volkshaus (früher Hotel Kronprinz) zu sehen. Dass dazwischen früher noch ein Hotel stand, habe ich erst durch den Märkischen Boten erfahren. Die eigentliche Gießerei mit den Kupolöfen befand sich in dem Straßenstück zur Grunewalder Straße. Eine Verbindung zu Autos ist weit hergeholt, über die dort gefertigten Schachtabdeckungen der Abwasserleitungen ist bestimmt schon jeder mal gefahren oder über die Gußabdeckungen der Hausabsperrventile oder Unterflurhydranten ‘gelatscht’. In dem ehemaligen Eckwohnhaus hatte sich nach der Wende eine Firma mit Autozubehör versucht, aber der Erfolg blieb an diesem Standort aus, und das Gebäude verfiel. Es wurde dann mitsamt der Fabrikruine abgerissen.“
Gewonnen hat diesmal Alfred Bähr.     Glückwunsch!

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