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Spremberg: Als Treppenaufgänge noch außen waren

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Ein Bild aus der Petrigasse vor vielen Jahren

Petrigasse bereits zu DDR-Zeiten ziemlich verfallen / Holzanbauten waren damals nicht selten
Für unsere Leser war das Rätselbild in dieser Woche eindeutig zu erkennen.
Helga Reichstein fügte dem die genauen Hausnummern hinzu:
„Es ist die Petrigasse 7 oder 8. Ich denke schon, dass es einst bewohnt war. Schließlich herrschte in den 50er Jahren eine große Wohnungnot.“
Ausführlich hat uns aber Gerhild Herrmann informieren können: „An dem Seitengebäude eines Wohngrundstückes in der Petrigasse ist gut der außerhalb des Wohnbereiches angelegte Treppenaufgang zu erkennen. Diese Art des Auf- bzw. Eingangsbereiches gab es in der Vergangenheit in Spremberg mehrfach. Die Bildaufnahme dürfte jüngeren Datums sein, da das im Hintergrund des Bildes sichtbare Gebäude schon rekonstruiert bzw. renoviert ist. Die Petrigasse war in ihrem gesamten Erscheinungsbild in verhältnismäßig kleine Wohneinheiten gegliedert. Die relativ alte Gebäudesubstanz war schon zu DDR-Zeiten leider stark dem Verfall preisgegeben.“
Und Silke Giese schrieb: „Auf dem Bild handelt es sich um das Haus, welches sich auf dem Hinterhof der Petrigasse 3 befindet. Die Mieterin war meine Uroma. Im Erdgeschoss befanden sich Werkstatträume und im Obergeschoss befand sich die kleine Wohnung. Solche Wohnungen waren auf Grund des großen Wohnungsmangels nötig.“

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