Website-Icon Nachrichten aus Südbrandenburg

Spremberg: Brunnen sprudelt nicht mehr

damals141108spb
Die Figurengruppe wurde einst von Kinderhand geschaffen

Figurengruppe wurde im Freizeitzentrum Bergschlösschen geschaffen:
Peter Zühlke schreibt: „Das Foto der vergangenen Woche zeigt die Dresdener Straße, welche lange Zeit den namen Clara-Zetkin-Straße trug. Parallel zu dieser Straße führte damals ein unbefestigter Weg, welcher als Sackgasse ausgelegt war. Nach der Rekonstruktion dieser Straße entstand eine Promenade mit Grünanlagen, Sitzplätzen und Springbrunnen. Dieser Brunnen schenkte Aufmerksamkeit durch seine schönen Fontänen und der darin stehenden Figurengruppe. Diese Figurengruppe der fünf Personen ist ein Produkt aus Kinderhand und entstand im Keramik-  und Plastikzirkel im Freizeitzentrum Bergschlösschen. Der völligen Neugestaltung der Dresdener Straße bezüglich Verkehrsführung und Grünflächengestaltung fiel auch dieser Brunnen zum Opfer. Zum Gebäude im Hintergrund: An der Kreuzung Dresdener Straße/Berliner Straße steht die Villa des Kommerzienrates F. Adolph Sinapius. Sie wurde 1888 erbaut. Sinapius hatte vor 1945 eine Tuchfabrik (Spinnerei) in der Richtstraße. Nach 1945 wurde es Handelslagerwirtschaft PGH „Palette“. Die 2. Tuchfabrik vor 1945 hatte ihren Standort an der Berliner Straße. Nach 1945 PGH „Start“ Autoreperaturwerkstatt. Die 3. Tuchfabrik vor 1945 stand in der Wilhelmstraße. Nach 1945 VEB „Spreemag“ Eisengießerei und Maschinenbau mit dem Standort Geschwister-Scholl-Straße. Die Villa ist heute noch sehr repräsentativ. 1969/70 erfolgte der Einzug der Stadt- und Kreisbibliothek. 1983 bis 1985 wurde umfangreich restauriert und 1991/1992 renoviert. 1999 zog die Bibliothek von der Villa in das Spremberger Schloss.“ Manfred Gnida schreibt: „In unmittelbarer Nähe des früheren Kaufhaus Miser, dem späteren vom Konsum bewirtschafteten Kaufhaus „Fortschritt“, später NKD und heute in einer neuen Nutzung befand sich einst dieser schöne Brunnen. Damals führte parallel zur heutigen Dresdener Straße ein unbefestigter Weg, welcher als Sackgasse ausgelegt war, bis kurz an die Berliner Straße heran und gern zum Parken genutzt wurde oder den Einkaufsweg zum ehemaligen KfZ-Laden an dieser Stelle verkürzte. Gut in Erinnerung ist mir auch eine Litfaßsäule in der Nähe des Brunnens. Dieser abgebildete Brunnen entstand bei der Rekonstruktion der Straße. Das Gebäude im Hintergrund gehört zur Stadtgeschichte und zeigte eine ehemalige Fabrikantenvilla. Ein neuer Investor ist heute Eigentümer dieser schönen Villa. Ein weiteres Haus in dieser Straße ist das ehemalige Gasthaus „Berliner Eck“, bekannt als „Hoffmanns Gasthof“, welcher später unterschiedliche Bewirtschafter hatte und durch einen Neubau im denkmalgeschützten Charackter als Pit-Stop errichtet wurde.“
Gewonnen hat Peter Zühlke. Herzlichen Glückwunsch!

Die mobile Version verlassen