Üppige Apfelernte forderte den Dienstleister.
Burg (h.) Letzte Woche Mittwoch sind im Traditionsbetrieb Jank in Burg die letzten Äpfel zu Saft gepresst worden. Hans-Joachim Jank konnte tief durchatmen. Sein Bestreben, mit der Lohnmosterei viele Kundenwünsche zu erfüllen und das gewachsene Obst einer guten Nutzung für gesunde Lebensweise zuzuführen, kam in diesem Jahr an Grenzen. Ganz im Gegenteil zum Vorjahr. „Da hatten wir magere 40 Tonnen zu verarbeiten.“, sagt er. „In diesem Jahr sind es kaum beschreibliche 550 Tonnen geworden.“
So schön eine Superernte sein mag, die Janks konnten nicht alle Kunden zufrieden stellen. Bei dem Arbeitsaufkommen hatte das Pressen Vorrang, um kein Obst verderben zu lassen. So waren nicht immer genügend gefüllte Saftflaschen abholbereit, wie es Stammkunden gewöhnt sind. Aber die Überlastung lag nicht nur an der guten Ernte. „Immer mehr Betriebe unserer Branche schließen, und so kamen die Kunden dieses Jahr von weit her, bis von Blankenfelde westlich von Berlin“, sagt der Unternehmer und hofft auf eine gute Ernte 2026. Sein modern ausgestatteter Betrieb hat eine weit über 60jährige Tradition.
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