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Die guten Absichten fürs Jahr 2026

Realistische Ziele sind wichtig / Ob Sport oder Spaziergänge: auch die Natur fördert das Wohlbefinden.

Wer nach eisiger Nacht am frühen Vormittag den Weg in den Branitzer Park findet, kann (fast) winterliche Romantik genießen. Ausgedehnte Spaziergänge in Pücklers Zauberreich sind Balsam für Körper und Seele. Nebenan lädt der Tierpark am Neujahrsvormittag zum geführten Rundgang ein. Foto: CGA

Region (MB). Neujahrsvorsätze gehören auch für viele Lausitzer untrennbar zum Jahreswechsel. Wenn das alte Jahr endet und ein neues beginnt, entsteht oft das Gefühl eines klaren Schnitts. Vergangenes kann abgeschlossen werden, während gleichzeitig Raum für neue Pläne, Wünsche und Ziele entsteht. Genau in diesem Moment fassen viele den Entschluss, im kommenden Jahr etwas zu verändern – im Alltag, im Beruf oder im persönlichen Leben.

Typische Neujahrsvorsätze drehen sich um Gesundheit, Bewegung und Lebensqualität. Mehr Sport, bewusste Ernährung, weniger Stress oder ein besserer Umgang mit der eigenen Zeit stehen dabei weit oben auf der Liste. Andere nehmen sich vor, alte Gewohnheiten abzulegen, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, Freundschaften zu pflegen oder sich beruflich weiterzuentwickeln. Diese Vorsätze spiegeln meist den Wunsch wider, zufriedener zu leben und dem eigenen Alltag mehr Struktur und Sinn zu geben.

Neujahrsvorsätze sind dabei nicht nur Ausdruck von Ehrgeiz, sondern auch von Hoffnung und Selbstreflexion. Sie zeigen, dass Menschen bereit sind, ihr eigenes Verhalten kritisch zu hinterfragen und Verantwortung für ihr Wohlbefinden zu übernehmen. Gleichzeitig ist bekannt, dass viele Vorsätze schon nach kurzer Zeit aufgegeben werden. Der Alltag kehrt zurück, Motivation lässt nach, und die selbst gesteckten Ziele wirken plötzlich zu groß oder zu anstrengend.

Um Neujahrsvorsätze erfolgreicher umzusetzen, kommt es vor allem auf eine realistische Planung an. Ziele sollten klar formuliert und konkret sein, damit sie im Alltag greifbar bleiben. Statt vager Vorhaben wie „mehr Sport treiben“ hilft es, feste Zeiten oder kleine Einheiten einzuplanen. Auch eine schrittweise Umsetzung erhöht die Erfolgschancen. Kleine Veränderungen, die regelmäßig wiederholt werden, lassen sich leichter beibehalten als radikale Umstellungen von heute auf morgen.

Hilfreich ist zudem, sich bewusst Zeit für den eigenen Vorsatz zu nehmen und ihn fest in den Alltag zu integrieren. Wer seine Ziele schriftlich festhält oder regelmäßig überprüft, bleibt eher motiviert. Ebenso kann es unterstützen, Familie oder Freunde einzuweihen. Gemeinsame Vorsätze oder gegenseitige Ermutigung sorgen für Verbindlichkeit und stärken die Motivation, auch in schwierigen Phasen dranzubleiben.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umgang mit Rückschlägen. Kaum ein Vorsatz verläuft ohne Unterbrechungen oder kleinere Misserfolge. Entscheidend ist, diese nicht als Scheitern zu werten, sondern als normale Begleiterscheinung von Veränderung. Wer nach einer Pause wieder anknüpft, statt den Vorsatz ganz aufzugeben, bleibt langfristig erfolgreicher. Neujahrsvorsätze müssen außerdem nicht starr an den 1. Januar gebunden sein. Sie dürfen angepasst, verändert oder neu formuliert werden, wenn sich Lebensumstände ändern. Wichtig ist die innere Haltung, bewusst zu leben und das eigene Handeln regelmäßig zu hinterfragen.

Am Ende sind Neujahrsvorsätze vor allem ein Zeichen des Aufbruchs. Sie laden dazu ein, innezuhalten, nach vorn zu schauen und dem neuen Jahr eine persönliche Richtung zu geben.
Mit realistischen Zielen, Geduld und einer Portion Nachsicht mit sich selbst können Vorsätze zu dauerhaften Veränderungen werden, die weit über den Jahresanfang hinaus wirken.

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