Das begehbare Herz im Zelt der Knappschaft war ein echter Hingucker und wurde trotz der hohen Temperaturen rege genutzt. Rundherum gab es zahlreiche Stände zum Präventionstag. Spannend waren auch die „Operationen“ für Besucher, wie links das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks. Bei diesem Versuch „platzte“ jedoch der falsche Knochen. Eine Flut von Fragen folgte, die gern beantwortet wurden
Zum Hundertjährigen gab es natürlich eine Torte, die Oberbürgermeister Frank Szymanski und Bürgermeister Holger Kelch anschnitten, Prof. Carl Thiem und Geschäftsführer Till Frohne assistierten bei dieser OP, die Schwestern in verschiedenen Dienstkleidungen der vergangenen 100 Jahre waren ebenso ein Hingucker wie die süßen Buchstaben aus Erdbeeren, Blaubeeren und Kiwi Fotos: Jens Haberland
Medizin zum Anfassen wurde von rund 9 000 Lausitzern genutzt Cottbus (ha). Der Tag der offenen Tür anlässlich des Klinikum-Jubiläums war ein voller Erfolg. Geschätzte 9 000 Besucher, deutlich mehr als vor zwei Jahren, kamen auf den Campus, um sich von Ärzten, Schwestern und anderen Fachleuten rund um die Gesundheit informieren zu lassen. Viele nutzten die Gelegenheit, in Ruhe und Abstand den Ort anzusehen, wo sie selbst behandelt wurden. Viele individuelle Gespräche entstanden. Allerdings brachte die große Resonanz die Organisatoren fast an den Rand des Beherrschbaren. Vor allem am Nachmittag bildeten sich vor mehreren Abteilungen Warteschlagen. Wer nicht warten wollte, hatte jedoch genügend alternative Entdeckungsmöglichkeiten. Hervorzuheben sind die Schüler der Med-Schule, die – leicht erkennbar an den grünen Poloshirts – an fast allen Ecken und Enden beim Finden der gesuchten Ziele halfen.
Vor dem Tortenanschnitt wurde ein Kooperationsvertrag mit der Regionalen Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (REKIS) unterzeichnet. Davon profitieren die Mitglieder von mehr als 130 Selbsthilfegruppen in der Region von bewährten Strukturen.
Das begehbare Herz im Zelt der Knappschaft war ein echter Hingucker und wurde trotz der hohen Temperaturen rege genutzt. Rundherum gab es zahlreiche Stände zum Präventionstag. Spannend waren auch die „Operationen“ für Besucher, wie links das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks. Bei diesem Versuch „platzte“ jedoch der falsche Knochen. Eine Flut von Fragen folgte, die gern beantwortet wurden
Kurz aber spektakulär demonstrierte die Cottbuser Feuerwehr die Rettung eines Patienten aus dem vierten Stock, wo ein Brand simuliert wurde. Während die Rettung wie am Schnürchen klappte, hatten die Kameraden Mühe, den falschen Brandrauch aus dem Flur zu bekommen. Aber auch diese Aufgabe lösten sie schließlich souverän. Ein würdiger Abschluss des Ereignistages