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La Bohème, die dritte

Als wahres Meisterwerk weihnachtlichen Schmucks präsentiert sich auch in diesem Jahr der große Weihnachtsbaum mit roten Kugeln und viel Licht vorm Staatstheater. Foto: Hnr.
Als wahres Meisterwerk weihnachtlichen Schmucks präsentiert sich auch in diesem Jahr der große Weihnachtsbaum mit roten Kugeln und viel Licht vorm Staatstheater. Foto: Hnr.

Glanz und kleine Lacher vor einer weiteren begeisternden Aufführung der Puccini-Oper

Cottbus (h). Sie gehört zum diesjährigen weihnachtlichen Festprogramm des Staatstheater Cottbus – die phantastische Inszenierung der tragischen Oper „La Bohème“ von Giacomo Puccini in italienischer Sprache (mit deutschen Übertiteln). Claudia Meyer hat sie in ganz persönlicher Lesart auf die Bühne gebracht und konnte die Partien mit herausragenden Stimmen und leidenschaftlichen Darstellern besetzen. Immer wieder Szenenapplaus bekam auch bei der dritten Aufführung vergangenes Wochenende der brillante russische Tenor Alexey Sayapin als „Rodolfo“ mit italienischem Feuer. Der Preisträger bedeutendster internationaler Sängerwettbewerbe gehört seit diesem Jahr fest zum Cottbuser Ensemble. Gleichermaßen gefeiert wurde im vollen Haus die koreanische Sopranistin Jieun Choi als „Mimi“. Mit schönem Sopran und großer Spielfreude gefiel diesmal die Ukrainerin Alina Tkachuk als flattrige „Musetta“.
Unfreiwillig sorgte GMD Alexander Merzyn vor seinem genialen Dirigat für Heiterkeit. Er nahm den Begrüßungsbeifall entgegen, stand aber vor leerem Pult. Der Notenwart hatte vergessen, die Partitur aufzulegen – eine Rarität in großer Oper. Für Glanz zum Empfang des Publikums sorgte und sorgt ein prächtiger Weihnachtsbaum.

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