
Terpe (trz). Nicht mit einem Mähdrescher, sondern mittels spezieller Kornsensen haben die Terpschen ihren Johannesroggen auf einer 1000 Quadratmeter großen Fläche der Familie Silow geerntet. Anschließend wurde das Getreide in Garben zusammengebunden und als sogenannte Mandeln aufgestellt. „Wir wollen den Leuten die Landwirtschaft von früher präsentieren“, erklärte Frank Köhler vom örtlichen Heimatverein das Ansinnen.
Mit dem Roggen soll indes Brot gebacken werden. Und das entsprechende Stroh bekommt das Archäotechnische Zentrum (ATZ) in Welzow. Die dortigen Fachleute haben nämlich die Idee, mittels dieses Naturmaterials ein Dach einzudecken. Das soll demnächst in der Stadt am Tagebau erprobt werden.
