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Hohe Spielräume für die Jüngsten

Waldorf-Kindergarten baut in Rekordzeit für Null- bis Dreijährige

Noch fehlt das einladende Umfeld, trotzdem freuen sich Erzieher und Kinder auf den Neubau für die Kleinsten im Waldorf-Kindergarten in der Briesener Straße. Die Jüngsten werden ab September einziehen. Zwei Gruppen mit je zehn Kindern bis drei Jahre werden dann hier spielen, lernen und sich ausruhen können. Einige Plätze sind noch frei
Der Lageplan mit den Außenanlagen, die ebenfalls noch schick gemacht werden. Braun (unten) ist das Kleinkindhaus dargestellt, Weiß (links) ist das Haupthaus zu erkennen. Die Spielbereiche mit Rodelberg, Spielplatz und Beet gibt es schon, der Neubau wird mit den Terrassen und neuem Grün darin eingefügt
Grafik:
Planungsgruppe
Prof. Sommer

Cottbus (ha). Naturverbunden, wie das Waldorf-Konzept es vorsieht, ist der Neubau auf dem Kindergartengelände in der Briesener Straße entstanden. Die Kleinen werden ein schönes neues Heim beziehen, das sowohl kindgerecht ist, als auch ökologischen Werten entspricht. Neben natürlichen Baustoffen am Gebäude werden beispielsweise in den Räumen
naturbelassene oder geölte Holzmöbel verwendet. Der Verein Cottbuser Initiative Waldorfpädagogik legt neben der fürsorglich liebevollen Betreuung viel Wert auf eine naturnahe und schadstofffreie Umgebung für die Kinder. So werden die Kinder auf Naturkorkboden spielen, der durch Fußbodenheizung effektiv und angenehm in kühlen Jahreszeiten beheizt wird. Rund 140 Quadratmeter Gruppen-, Schlafräume sowie Garderoben- und Sanitärbereiche stehen nun zusätzlich zur Verfügung. Damit kann der Kindergarten der gestiegenen Nachfrage gerecht werden. Die Fenster auf der Südseite können mit außenliegenden Rollos geschlossen werden, so dass sie bei starker Sonneneinstrahlung nicht überhitzen und für den Mittagsschlaf abgedunkelt werden können. Holzfenster mit Mehrfachverglasung sorgen für nötige Ruhe.
„Möglich wurde der Neubau nur durch die Unterstützung des Landes Brandenburg, der ILB und der Stadt Cottbus. Und insbesondere gilt unser Dank den vielen fleißigen Handwerkern, die in Rekordzeit von nur sieben Monaten das neue Haus errichtet haben“, so Sven Koritkowski vom Vereinsvorstand.

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