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Cottbus: 1919 wurde diese Ansichtskarte versendet

damals120414_cbDachreiter als Fingerzeig / Türmchen wurde erst 1906 aufgesetzt
Verschiedene Anhaltspunkte führten unsere Leser zur Lösung. So bemerkt Diethard Schulz an der Oberkirche, die „dem Heiligen Nikolaus geweiht wurde, den kleinen Turmaufbau links auf dem Dach. Der existierte 1900 noch nicht. Die Bäume sind noch relativ jung.“
Otto Blunck begründet die Lösung B, also 1919: „Das Fachwerkgebäude rechts an der damaligen Turnstraße beherbergte noch eine Schule, auch Altes Gymnasium genannt. Die historische Straßenführung, im Bogen an der Oberkirche vorbei ist noch heute auszumachen. Das Türmchen auf dem Ostteil des Kirchendaches gab es nur zwischen 1906 und 1945.“ Ganz persönliche Erinnerungen schildert Joachim Skorna: „Meine Großeltern wohnten etliche Jahrzehnte in dem Haus rechts in der Mitte. Links daneben ist das alte Stadtmuseum, das leider durch Kriegsereignisse 1945 zerstört wurde, zu erkennen. Es enthielt sehr viele kostbare Ausstellungsstücke der sorbisch-wendischen Geschichte. Das gleiche Bild malte auch der Hobby-Maler Albert Skorna zur Erinnerung.“ Jürgen Klingmüller erinnert sich: „Der Wiederaufbau der größten spätgotischen Hallenkirche der Niederlausitz fand mit dem Aufsetzen der Turmhaube 1988 seinen Abschluss. Den Zimmerleuten vom VEB Tiefbaukombinat Cottbus konnte man bei der Anfertigung der Glockenturmhaube auf dem Oberkirchplatz zusehen.“
Und Klaus Jung tippt: „Ich meine, dass es die Straßenbeleuchtung 1919 noch nicht gab. Habe ich recht?“ Haben Sie nicht – die war mit Gas betrieben.

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