Website-Icon Nachrichten aus Südbrandenburg

Cottbus: Baustelle Stadthalle

damals_090912_cb
Die Baustelle Stadthalle, im Hintergrund die Bäume der Puschkinpromenade

Kann sein, dass die Stadthalle in der Beliebtheit bei den Cottbusern gleich hinter der Straßenbahn rangiert. Jedenfalls gab es viele Zuschriften zum letzten Bild, meist mit ausführlichen Komplimenten für die alte und neue Stadthalle mit ihren schönen Angeboten, und natürlich mit Wissen über den legendären Baustopp, während dem das Bild entstand.
Diethart Schulz aus der Stadtpromenade weiß genau: „Werner Walde, 1. Bezirkssekretär der SED, setzte sich auf dem VIII. Parteitag mit einer Rede für den Bezirk ein. Dann ging es weiter, aber mit größter Sparsamkeit. Nach der Wende hatten wir wieder eine Großbaustelle mit Hindernissen und teurer Verzögerung.“ Christa Lehmann aus Cottbus erzählt, dass ihr Mann Siegfried die Halle mit erbaut hat, viele Leser erinnern sich an Veranstaltungen in dem Hause. Eine, meint Herbert Ramoth aus Cottbus, machte Geschichte: „Am 17. Dezember 1989, rund fünf Wochen nach der Maueröffnung, kam in Eurovision das Musikantenstadl von hier. Karl Moik schreibt darüber: ‘Die Sendung selbst war ein einziger Siegeszug, der exakt zwei Stunden und 22 Minuten dauerte. Aber es waren nicht die großen Stars, die diesen Abend ausmachten, es war die Atmosphäre der Einmaligkeit.’ Wir hatten das große Glück, dabei zu sein.“

Weitere historische Beiträge aus der Niederlausitz finden Sie hier!

Die mobile Version verlassen