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Damals war´s

Forster Schützenhaus: Vom Kulturstandort zum Abriss

Bilder aus dem alten Forst (Lausitz) | 13. Mai 2022 | Von | Keine Kommentare »
Forster Schützenhaus: Vom Kulturstandort zum Abriss

Das hier zu sehende frühlingshafte Motiv  ist einige Jahrzehnte alt. Dazu schreibt Wolfgang Marlow aus der Jamnoer Hauptstraße in Forst: „Im Kulturhaus der Textilarbeiter (im Volksmund: Schützenhaus) fanden viele Veranstaltungen statt. Ich erinnere mich noch, Ende der 50er Jahren war da ein Raum mit einem Fernseher. In diesem kamen die Forster, die keinen Fernseher besaßen, um die Friedensfahrt mitzuerleben. Schön war auch der Biergarten, rechts
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Karl Graf von Brühl aus Pförten: Vom Theaterintendanten zum General der Museen

Damals war´s | 13. Mai 2022 | Von | Keine Kommentare »
Karl Graf von Brühl aus Pförten: Vom Theaterintendanten zum General der Museen

Sein Großvater war der „Lieblingsfeind“ von Preußens Friedrich II., genannt der Große. Er ließ Brühls Schloss in Pförten (heute Brody in Polen) abbrennen. Reichsgraf Heinrich von Brühl (1700-1763) hinterließ eine Majoratherrschaft mit Brandruine und vier Söhne: Aloys, der Pförten übernahm, Charles, Heinrich und Hans Moritz. Der jüngste war preußischer Oberst, Verkehrsbauminister, Herr auf Seifersdorf (bei Dresden) und vermählt mit der Goethe-Vertrauten Christine von Schleyerweber. Beider
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Heinrich Bolze holte das Pendel des Foucault nach Cottbus

Bilder aus dem alten Cottbus | 6. Mai 2022 | Von | Keine Kommentare »
Heinrich Bolze holte das Pendel des Foucault nach Cottbus

Der Sohn eines Buchbindermeisters, Heinrich Bolze, ist am 13. Mai vor 209 Jahren (1813) in Brandenburg geboren, wuchs in der Kirschblütenstadt Werder auf, studierte in Berlin Mathematik und Naturwissenschaften, war Lehrer und Dozent u.a. in Berlin, Putbus und Greifswald, ehe er 1845 in Cottbus sesshaft wurde. Er bekam eine Stelle als Oberlehrer am noch alten Friedrich-Wilhelm-Gymnasium an der Oberkirche, das 1867 in den repräsentativen Neubau
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Altes Cottbus: Die Cottbuser Sprem hat sich im Lauf der Jahre stark verändert

Bilder aus dem alten Cottbus | 6. Mai 2022 | Von | Keine Kommentare »
Altes Cottbus: Die Cottbuser Sprem hat sich im Lauf der Jahre stark verändert

Lang, lang ist’s her: An die Conditorei Gerlach können viele nicht mehr erinnern, aber das Kaufhaus daneben gab es auch bis 1963 im Konsum-Eigentum. Früher war es Kaufhaus Schocken und Holger Blümel aus Kolkwitz zeigt eine Kopie vom Arbeitszeugnis seiner Oma, ausgestellt vom Kaufhaus Schocken. Er schreibt dazu: „Es handelt sich um die Spremberger Str. in Cottbus. Rechts das Haus mit den Bogenfenstern ist das
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Damals war´s: Spremberger Ratskeller blickt auf eine lange Tradition zurück

Bilder aus dem alten Spremberg | 29. April 2022 | Von | Keine Kommentare »

Das typische deutsche Ratskellerbild aus den 1920er Jahren zeigt den Spremberger Ratskeller. In der gesamten Niederlausitz gab es ansehnliche Ratskeller. Der Ratskeller-Begriff ist in Deutschland sehr alt und es gibt/gab berühmte Ratskeller in großen Städten. Sie befinden sich in der Regel direkt im Rathaus (manchmal auch nur in der Nähe), sind Eigentum der Kommune und werden an Betreiber verpachtet. Früher (heute kaum noch) war es
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Wien trauerte um Wilhelmi aus Schlichow

Damals war´s | 29. April 2022 | Von | Keine Kommentare »
Friedrich Wilhelm von Pannwitz

Als die schwarzen Pferde an jenem 2. Mai vor 170 Jahren (1852) den Sarg zum Wiener Friedhof zogen, standen die Trauernden „Kopf an Kopf die endlose Straße entlang, und aus allen Fenstern schauten sie traurig, dem geliebten alten Wilhelmi den letzten Scheidegruß nachzusenden. Ich glaube, er hatte keinen einzigen Feind.“ Theaterdirektor, Schriftsteller, Dramatiker und Pückler-Vertrauter Heinrich Laube aus Sprottau (Sprotawa) beobachtete so, als sich die
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Altes Senftenberg: Storchelster mit ‚Peter und Paul‘ und der Wendischen Kirche

Bilder aus dem alten Senftenberg | 22. April 2022 | Von | Keine Kommentare »
Altes Senftenberg: Storchelster mit ‚Peter und Paul‘ und der Wendischen Kirche

Das Bild zeigt eine schöne österliche Stimmung. Klaus Hirsch aus Großkoschen, Dresdener Straße, kennt sich gut aus. Er schreibt: „Für viele wird das Foto unbekannt sein, aber es ist tatsächlich Senftenberg um 1895 (laut Bildvorlage 1908 Motiv kann aber älter sein, A.d.Red.). Osterwasser aus der Storchelster (im Vordergrund) holen, war ein kurzer Weg. Man sieht rechts im Foto die Wendische Kirche, in der Mitte Subdiakonat
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Der Cottbuser Richard Kehrl: Manager der Kriegs-Wirtschaft

Bilder aus dem alten Cottbus | 22. April 2022 | Von | Keine Kommentare »
Der Cottbuser Richard Kehrl: Manager der Kriegs-Wirtschaft

Nachruhm ist ihm nicht zugedacht, doch seine Familie und er selbst sind einzuordnen in die Cottbuser, Niederlausitzer und nationaldeutsche Wirtschaftsgeschichte. Am 26. April vor 38 Jahren (Dienstag, 26.04.1984) starb Hans Kehrl, Sohn von Richard Kehrl und Neffe von Gustav Kehrl, die in der Cottbuser Parzellenstraße eines der bedeutendsten Cottbuser Textilunternehmen, Hersteller feinster Streichgarn-Anzugstoffe, betrieben. Ihr Vater hatte die Fabrik 1861 in Brandenburg gegründet. Sie übernahmen
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Der gebürtige Gubener Schriftsteller Klaus Herrmann starb am Freitag, 22. April 1972

Bilder aus der alten Neißestadt Guben | 14. April 2022 | Von | Keine Kommentare »
Der gebürtige Gubener Schriftsteller Klaus Herrmann starb am Freitag, 22. April 1972

Neben dem Humboldt-Biographen Herbert Scurla war er der wohl produktivste Schriftsteller aus der Niederlausitz und darüber hinaus der einzige, der das Leben einer hiesigen Stadt mit geradezu journalistischem Detail-Eifer in Literatur gegossen hat: Klaus Herrmann starb am 22. April vor 50 Jahren in Weimar; die Gubener sind stolz auf diesen Sohn ihrer Stadt. Geboren ist der Dichter am 4. August 1903 in Guben. Sein Vater
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Altes Guben: Schon 1846 hat Guben Bahnanschluss

Bilder aus der alten Neißestadt Guben | 14. April 2022 | Von | Keine Kommentare »
Altes Guben: Schon 1846 hat Guben Bahnanschluss

Die Verbindung Breslau-Berlin gab der Neißestadt Anschluss an die Welt. Tatsächlich meinten mehrere Leser, den ehemaligen Cottbuser Bahnhof zu erkennen. Die Anlage erinnert an Cottbus. Auch Klaus Reiter aus Cottbus bestätigt: „Auf den ersten Blick leicht zu verwechseln mit Cottbus, aber der hiesige Bahnhofsbau war zweistöckig. Grundsteinlegung für den Bahnhof Guben war am 11.8.1845. Leider wurde 1945 fast alles zerstört: 3 Lokschuppen, 2 Wassertürme, 2
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