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Unser „Damals-war’s“-Bild hat viele Leser angeregt, ihre Erinnerungen zu übermitteln.
Renate Brinke hat sich kurz gefasst: „An dieser Stelle wurde 1928 das Dieselkraftwerk eröffnet. Dieser schöne Bau dient heute als Kunstmuseum Dieselkraftwerk für zeitgenössische Kunst.“
Georg Müller hat wieder mit einer kleinen Geschichte geantwortet: „Es geschah anno 1900: am 7. März war einer der Tagesordnungspunkte mit einem derben „Ohne Saft keine Kraft“. Siemens & Halske erhielt im Dezember 1901 den Auftrag, am Standort Mühleninsel mit zwei Wasserturbinen und zwei Dampfmaschinen das für damalige Zeit beachtliche Energieangebot von 800 000 kWh abzusichern. 1926 wird der wachsende Strombedarf zusätzlich durch den Anschluss an das KW Trattendorf gedeckt, schließlich Anfang 1927 das neue Dieselkraftwerk – und so sind wir beim eigentlichen Rätselthema – in Angriff genommen. Architekt Werner Issel entwarf den modernen Industriebau und ein AEG-Sechszylinder-Diesel mit knappen 1500 PS sorgte fürderhin über den angeschlossenen Gleichstromgenerator mit 3 kV für die Abdeckung des weiterhin gestiegenen Energiebedarfs. Erst 1975 nahm man die Anlage vom Netz “
Cottbus. Das Dieselkraftwerk am Amtsteich ist heute das bedeutendste Kunstmuseum in Brandenburg

