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Cottbus: Historisches aus der Gemeinde Kolkwitz

damals110716_cbHistorisches auf einer Kolkwitz-Karte / Liebevoll gestaltete Sehenswürdigkeiten zum Versenden an die Verwandten
Unsere Leser Ruth und Hans-Hermann Schneider mailten uns die richtige Antwort: „Das Foto zeigt Kolkwitz nach der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert. Im Kaufhaus Donat (ich selbst habe dazu keine Erinnerung oder Kenntnis) befand sich nach dem Krieg die Apotheke und heute hat dort die Firma Budischin ihren Sitz. Das Gasthaus Bathow wartet derzeit auf einen neuen Besitzer. Es war viele Jahre eine beliebte Gaststätte. Die Eiche und das Kriegerdenkmal wurden vom nach dem Krieg 1870/71 gegründeten Kriegerverein Kolkwitz auf dem Königsplatz (heute Friedensplatz) gepflanzt. Die Eiche dominiert noch heute den Platz, das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71 steht aber nicht mehr. Das Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges von 1914 bis 1918 vor der Kirche droht zu verfallen. In allen Ortsteilen der Großgemeinde Kolkwitz präsentieren sich die Denkmale für die Gefallenen der Weltkriege in einem hervorragenden Zustand.
Nur Kolkwitz hat zu seinem Kriegerdenkmal kein gutes Verhältnis, wie es scheint. Vielleicht gründet sich ja ein Verein, der bis zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des 1. Weltkrieges 2014 dieses Denkmal saniert.“
Diethart Schulz schrieb uns auf einer Postkarte. „Diesmal kommt der Kartengruß aus Kolkwitz. Zur Beantwortung der Frage habe ich mir als Orientierungshilfe das Telefonbuch genommen. Dank der gegebenen Hinweise bin ich zum Schluss gekommen, dass die Gaststätte ‘Zur Eisenbahn’ in der Bahnhofstraße 58 in Kolkwitz als beliebtes Ausflugsziel gemeint ist.“
Georg Müller ergänzt dazu: „Die erste sommerliche Wandertour lenkt uns in einen Ort, dessen Bahnhofstraße länger ist als die der Stadt Cottbus – Tauer und Striesow fielen schon in der Vorrunde aus, aber Kolkwitz gewann das Rennen. Mit dem 12er erreichen wir den angeschmuddelten ‘Schwarzen Adler’, auch längst schon Vergangenheit, und lenken unsere Neugier durch eben diese Bahnhofstraße in östliche Richtung bis zur Linken uns der Sinnspruch ‘Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt’ feuerwehrgerecht nachdenklich stimmt. Unsere Aufmerksamkeit gilt der rechtsabbiegenden Schulstraße. Wir erblicken die Kirche und das etwas lädierte Kriegerdenkmal – tja, und gegenüber strahlt in sauberem Weiß das Gebäude des ehemaligen Gasthofes Bathow. Längst, seit Jahrzehnten wird hier nicht mehr ausgeschenkt. Tröstend dagegen eine Einkehr in der nahen Gaststätte zur Eisenbahn.“

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