
Thälmann-Denkmal: Nicht vergessen
„Es ist das Thälmann-Denkmal“ löst dieses Mal wieder Elfriede Bonkatz ganz richtig auf.?„Es wurde in den 70er-Jahren auf dem Platz des Friedens errichtet. Ein Stück zuvor stand die Büste von Ernst Thälmann“.
Es war eine Gedenkstätte des Faschismus, jedes Jahr finden hier noch Kundgebungen und Kranzniederlegungen statt. „Soldaten nahegelegener Standorte, Preschen beispielsweise, und Kampftruppen standen dabei Ehrenwache“, schreibt Wolfgang Schenk.?„Leider ist nicht viel geblieben“, resümiert Elfriede Bonkatz. „Früher war alles in einem sehr guten Zustand, aber heute…“, stimmt Thomas Methe ein.
Die Thälmann-Büste, immerhin, liegt oder steht noch im Lager der Stadt, um dessen Zukunft es bereits einige Verwirrung gab.
„Vor der Wende wurden dort oft Kränze niedergelegt.?Damit ehrte man die Gefallenen des Krieges sowie Ernst Thälmann, der am 18.?August 1944 in Buchenwald erschossen wurde“, erklärt Thomas Methe.
Doch der Platz des Friedens (gestern und heute wieder: Spremberger Platz) war nicht die einzige Stelle, an der Ernst Thälmann ins Bewusstsein der Forster Bevölkerung gerückt wurde. Nach dem Krieg wurde die ehemalige Kaiser-Wilhelm-Straße in Ernst-Thälmann-Straße umbennant. Diese Straße heißt heute nach der dritten Pesönlichkeit: Max-Fritz-Hammer-Straße.
