Romantischer Zwei-Kaiser-Brunnen
Eisenwarengeschäft des Handwerkskammerpräsidenten gegenüber

Das Rätselbild war leicht, letzte Woche. Und so gaben viele Gubener wie Adelheid Schäfer auf dem Markt als Lösung an. Sie erzählte außerdem am Telefon: „Das abgebildete Denkmal stand mitten auf dem Marktplatz und hatte einen Brunnen. Das Bild könnte etwa aus den 30er Jahren stammen. Zu sehen ist die Stadt- und Hauptkirche. Das ist die Kreuzung Marktplatz / Kurze Straße. Rechts im Bild ist das Eisenwarengeschäft Schulz. Ich habe beim damaligen Handwerkskammerpräsidenten Martin Kühn von 1940 bis 1943 Großhandelskauffrau gelernt und beruflich oft bei Frau Schulz zu tun gehabt.“
Annegret Höfisch erzählt: „Meine Mutter hat mir oft erzählt, dass sie an diesem Denkmal meinen Vater kennen gelernt hatte. Sie schwärmte vom romantischen Flair auf dem Platz. Hier hatten sie sich abends zur Dämmerung oft heimlich getroffen, weil
seine Eltern die Liaison nicht gestatteten. Sie hei-
rateten später aber trotzdem“.