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Gutshaus in Krieschow sucht seit 1994 einen Käufer und Nutzer

damals110806_cbGutshaus Krieschow steht lange leer / Letzte Besitzer bis 1945 waren der Jurist von Winterfeld und sein Sohn
Doreen Roll mailte uns: „Es handelt sich hier um Krieschow. Das abgebildete Gebäude wurde in der DDR als Kulturhaus genutzt.
Dort befanden sich das Standesamt von Krieschow, ein Friseursalon, Klassenräume für die 1. Klasse und die Schulküche mit dem großen Saal als Speiseraum zur Schülerspeisung. Der Hinterhof wurde als Spielplatz vom Hort genutzt.
Seit 1994 ist das Gebäude dem Verfall preisgegeben und es fand sich bisher noch kein neuer Investor. Danke für dieses schöne Bild aus alten Zeiten.“
Auch Bernd Wetzk wusste: „Die Lösung vom 30. Juni lautet: Schloß Krieschow.“
Jens Pumpa und auch andere hatten vermutet, es sei Komptendorf. Aber das stimmt nicht.
Krieschow hatte seit 1443 viele Besitzer. Luther von Cottbus belehnte zuerst Hans von Lossow damit. Dann gab es hier sehr häufige Wechsel. Den Besitzern gehörte meist auch Illmersdorf. Ein Friedrich Wilhelm Heinrich von Normann auf Illmersdorf und Krieschow war um 1800 Landrat. Sein Sohn heiratete eine von Houwald, Tochter des bedeutenden Lausitzer Dramatikers. Das war Glanz für Krieschow, der aber lange, lange her ist.

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