Website-Icon Nachrichten aus Südbrandenburg

Gartenerde selbst gemacht

Kompost verwertet nicht nur Abfälle, sondern eignet sich zudem als guter Dünger.

„Jeder gute Gärtner macht in einer Ecke seines Gartens einen Haufen!“ heißt ein Sprichwort. In der Tat hat ein Garten-Kompost viele Vorzüge .

Region (MB). Kompost wird oft als „Gold des Gärtners“ bezeichnet. Das ist gar nicht übertrieben – handelt es sich doch um selbst hergestellten Naturdünger und Bodenverbesserer, wofür man kein Geld ausgeben muss. Immerhin lassen sich etwa 30 Prozent der Abfälle aus Küche und Garten kompostieren. Verwendbar sind fast alle organischen Materialien wie Rasenschnitt, zerkleinerte Holzteile oder Teebeutel. Aussortieren sollte man Unkräuter, um deren Verbreitung nicht ungewollt zu begünstigen. Auch Speisereste oder Staubsaugerbeutel gehören nicht auf den Kompost. Beachtet man die Mischung aus Feucht und Trocken sowie Fein und Grob, machen die Mikroben die Arbeit fast allein. Ob der Rahmen aus Holz oder Metall besteht, ist eher zweitrangig. Aber luftig sollte er sein. Mit der selbst gewonnenen Erde kann man nicht nur auf mineralischen Dünger verzichten. Man braucht zudem weniger Pflanzerde, der oft Torf zugesetzt ist.

Weitere Beiträge aus unserer Region finden Sie hier!

Die mobile Version verlassen